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Spanisches Krankenhaus vertauschte Babys: Erwachsene Frau will nun drei Millionen Euro Schadenersatz

Baby (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.09.2021
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Eine 19-jährige Spanierin hat Medienberichten zufolge die Gesundheitsbehörde der nordspanischen Provinz La Rioja auf drei Millionen Euro Schadenersatz verklagt, weil sie als Baby in einem Krankenhaus in der Stadt Logroño vertauscht wurde.
Die Frau sei deshalb 2002 in eine falsche Familie mit vielen Problemen gekommen und mit ihrer vermeintlichen Großmutter aufgewachsen. Darüber berichtet die Zeitung „El Pais“.
Die Gesundheitsbehörde habe die Verwechslung anerkannt, es habe sich um einen menschlichen Fehler gehandelt, hieß es. Als Entschädigung will die Behörde aber nur 215.000 Euro zahlen. Von der anderen Frau, die ebenfalls in einer falschen Familie aufgewachsen war, sei aber bisher keine Klage eingereicht worden.
Die beiden betroffenen Frauen waren am selben Tag, mit nur fünf Stunden Unterschied und mit geringem Gewicht zur Welt gekommen, sodass sie in einem Brutkasten versorgt werden mussten. Dabei sei es zur Verwechslung gekommen, hieß es.
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Der erste Verdacht trat auf, als die mutmaßliche Mutter 2017 den mutmaßlichen Vater des damaligen Teenagers verklagte, weil der Mann sich nicht um sie gekümmert hatte. Die Streitigkeiten endeten mit einem DNA-Test, der ergab, dass dieser Mann nicht der Vater des Mädchens war. Eine weitere Analyse ergab, dass auch die mutmaßliche Mutter genetisch nicht mit dem Kind verwandt war.
Die Klägerin warte nun auf das Ergebnis eines DNA-Tests des mutmaßlich leiblichen Vaters, um ihre biologischen Eltern eindeutig zu identifizieren. Ihre wahrscheinlich leibliche Mutter sei schon 2018 gestorben.
Die Gesundheitsministerin der Region La Rioja, Sara Alba, betonte den Berichten zufolge, die heutigen Sicherheitsmaßnahmen in den Kreißsälen machten eine Verwechslung wie 2002 praktisch unmöglich.
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