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Österreich beschließt Corona-Verschärfungen für Ungeimpfte

© AP Photo / Florian SchroetterSebastian Kurz
Sebastian Kurz - SNA, 1920, 08.09.2021
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Österreichs Regierung hat angesichts steigender Infektionszahlen am Mittwoch einen Stufenplan zur Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete, orientieren sich die Maßnahmen nun an der Intensivbetten-Belegung. Verschärft werden besonders die Regeln für Ungeimpfte.
Dem Plan zufolge müssen Ungeimpfte voraussichtlich ab kommender Woche in allen Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln wieder FFP2-Masken tragen. Ab einer Intensivbetten-Auslastung von zehn Prozent (Stufe eins) sollen alle Menschen auch dort wieder FFP2-Masken tragen, wo derzeit nur eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht ist. Zudem wird die Gültigkeitsdauer von Antigen-Tests von 48 auf 24 Stunden reduziert.
„Die Antwort auf steigende Zahlen muss die Impfung und nicht der Lockdown sein“, äußerte sich der österreichische Kanzler, Sebastian Kurz, zu dem Kurs. Man erlebe derzeit „eine Pandemie der Ungeimpften“. „Wir können, wollen und werden uns nicht für immer einschränken, sondern müssen auf die Impfung setzen.“ Der dritte Stich sei zudem „absolut notwendig“, weil der Schutz sonst abfalle.
Vorbild sei Dänemark, wo es dank einer Impfrate von 86 Prozent keinerlei Einschränkungen mehr gebe. Die Regeln sollen unter anderem den für Österreich so wichtigen Wintertourismus vor Schaden bewahren. „Die kommende Wintersaison wird stattfinden“, sagte Tirols Landeschef Günther Platter (ÖVP).
Spritze gegen das Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.08.2021
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Ärzte in Österreich verdienen fürs Impfen 150 Euro pro Stunde
Binnen 24 Stunden wurden am Mittwoch in Österreich mit seinen rund neun Millionen Einwohnern 2268 weitere Infektionen gezählt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei rund 130. Auch müssen immer mehr Patienten in den Krankenhäusern betreut werden.
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