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Afghanistan
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Maas und Blinken beraten in Ramstein über Lage in Afghanistan

© REUTERS / POOLMaas und Blinken in Ramstein
Maas und Blinken in Ramstein - SNA, 1920, 08.09.2021
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Nach der Machtübernahme der Taliban* in Afghanistan beraten Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und sein US-Kollege Antony Blinken, der sich aktuell in Deutschland befindet, über die Lage in dem Krisenland.
Bei einem Treffen mit Maas auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz unterstrich Blinken am Mittwoch die „bemerkenswerte Partnerschaft“ mit Deutschland. Maas sagte: „Ich freue mich sehr, dass wir die Möglichkeit haben, uns hier zu treffen. Das setzt die gute und enge Kooperation, die wir in den letzten Wochen hatten mit Blick auf Afghanistan, fort.“
Maas und Blinken wollten unter anderem darüber sprechen, wie die Evakuierungen von ausländischen Staatsbürgern und afghanischen Verbündeten weitergeführt werden könnten. Zudem wollten die beiden Minister in einer Videokonferenz mit Amtskollegen aus mehr als 20 Staaten über die generelle Lage in Afghanistan beraten.

Immer noch US-Amerikaner in Afghanistan

Die letzten US-Truppen hatten Kabul Ende August verlassen – zwei Wochen nach der Machtübernahme der Taliban. Damit endete der internationale Einsatz in Afghanistan nach fast 20 Jahren. Auch die militärische Evakuierungsmission wurde mit dem Abzug der letzten US-Soldaten abgeschlossen, obwohl weiterhin Tausende Afghanen, die mit dem Westen zusammengearbeitet haben, vor den Taliban fliehen wollen. Auch Ausländer, die eigentlich ausreisen wollen, sind weiterhin in Afghanistan. Nach Blinkens Angaben vom Dienstag sind immer noch rund 100 amerikanische Staatsbürger in dem Land.
Evakuierte afghanische Frauen mit einem Kind auf dem deutschen US-Stützpunkt Ramstein - SNA, 1920, 07.09.2021
Dutzende Afghanen vom US-Stützpunkt Ramstein stellen in Deutschland Asylanträge
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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