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Klimaschützer im Hungerstreik vor Reichstag – Baerbock fordert Ende der Aktion

© Foto / Hungerstreik 2021Hungerstreik der letzten Generation
Hungerstreik der letzten Generation - SNA, 1920, 08.09.2021
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Junge Klimaschützer befinden sich seit zehn Tagen im unbefristeten „Hungerstreik der letzten Generation“ vor dem Berliner Reichstag. Am Dienstag hat Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sie in einem Telefonat gebeten, den Hungerstreik abzubrechen und wieder zu essen. Die jungen Leute wollen die Aktion allerdings fortsetzen.
Ziel der Aktion ist der Erklärung der Aktivisten zufolge ein öffentliches Gespräch mit den Kanzlerkandidaten über Sofortmaßnahmen gegen den Klimawandel sowie die Einrichtung eines Bürgerrates, der verbindliche Beschlüsse fassen kann.
Die Zeitung „Klimareporter“ erwähnt auch, die jungen Menschen verlangen sofortige Klimaschutzmaßnahmen mit der Begründung, dass es laut den Prognosen des Weltklimarats von den Treibhausgasemissionen der kommenden drei Jahre abhängt, ob wenigstens das Zwei-Grad-Ziel noch eingehalten werden kann.
„Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren“, verwies der „Klimareporter“ auf die Worte eines der Aktivisten, Henning Jeschke. Die Klima-Maßnahmen müssten in der nächsten Legislaturperiode beschlossen und umgesetzt werden.
Keiner von den drei Kanzlerkandidaten hat bisher zugestimmt, ein öffentliches Gespräch mit den streikenden Klimaschützern zu führen. Am Dienstag hat aber laut der Grünen-Sprecherin Nicola Kabel ein Telefongespräch zwischen der Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und den Aktivisten stattgefunden.
Baerbock teile das Ziel, möglichst bald klimaneutral zu werden, und wolle sich dafür mit ganzer Kraft einsetzen, so Kabel. „Aber es darf nicht sein, dass sich Menschen durch einen Hungerstreik in solche Gefahr bringen und ihr eigenes Leben riskieren.“ Baerbock habe an die Streikenden appelliert, wieder zu essen und zu trinken.
Die jungen Leute haben allerdings laut dem „Klimareporter“ klargemacht, sie würden den Hungerstreik nur dann abbrechen, wenn man auf ihre Forderungen eingehe. Dem Hungerstreik hätten sich zudem bereits einige ihrer Eltern angeschlossen, teilte das Presseteam der Aktivisten am Mittwoch mit.
Ein Wahlplakat der Grünen - SNA, 1920, 08.09.2021
„Unnötig hohe Kosten“: Studie zum Klimaschutz-Sofortprogramm der Grünen
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