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„Wer Hand an das Streikrecht legt, muss mit entschiedenem Widerstand rechnen“ - Verdi

© AP Photo / ECKEHARD SCHULZVerdi (Symbolbild)
Verdi (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.09.2021
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Vor dem Hintergrund des jüngsten GDL-Streiks hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vor einer Aushöhlung des Streikrechts gewarnt. Die CDU-Mittelstandsvereinigung hatte gefordert, Arbeitsniederlegungen in wichtigen Infrastruktur- und Versorgungsbetrieben mit Ankündigungsfristen zu belegen und massiv einzuschränken.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat eindringlich vor einer Aushöhlung des Streikrechts gewarnt, wie sie von der CDU-Mittelstandsvereinigung angestrebt wird.
„Die CDU-Mittelstandsvereinigung muss sich fragen lassen, ob sie überhaupt noch auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Streikrecht und Koalitionsfreiheit sind essentielle Grundrechte. Daran hat niemand herumzupfuschen – schon gar nicht die konservative Wirtschaftslobby samt Arbeitgebern“, sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke am Montag.
Vor dem Hintergrund des Lokführerstreiks, der in der Nacht zum Dienstag zu Ende gegangen ist, hatte die CDU-Mittelstandsvereinigung gefordert, Arbeitsniederlegungen in wichtigen Infrastruktur- und Versorgungsbetrieben wie etwa dem Schienenverkehr oder dem Gesundheitswesen mit Ankündigungsfristen und Zwangsschlichtungen massiv einzuschränken. Verdi-Chef Werneke warnte daraufhin: „Wer Hand an das Streikrecht legt, muss mit dem entschiedenen Widerstand von Verdi rechnen.“
Hauptquartier der Deutschen Bahn - SNA, 1920, 02.09.2021
Tarifstreit: Arbeitsgericht lehnt Verfügung gegen Lokführer-Streik ab
Er setzt sich für die ersatzlose Abschaffung des Tarifeinheitsgesetzes ein. „Der verfahrene Tarifkonflikt beweist es überdeutlich - das Tarifeinheitsgesetz gibt den Arbeitgebern die Möglichkeit, Gewerkschaften gegeneinander auszuspielen, verschärft damit den Konkurrenzkampf zwischen Gewerkschaften und trägt so zur Eskalation von Auseinandersetzungen bei. Es gehört ersatzlos gestrichen“, so Werneke.
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