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Möglichkeiten der Politik beim Impfen ausgereizt – Berliner Oberbürgermeister Müller

CC BY-SA 3.0 / Bündnis gegen Homophobie / Wikimedia CommonsBerlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller
Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller - SNA, 1920, 07.09.2021
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Angesichts des stagnierenden Impffortschritts glaubt Berlins Oberbürgermeister Michael Müller (SPD), die Politik habe ihre Möglichkeiten vielleicht bereits ausgeschöpft. Müller hofft nun auf Gastronomie, Kultur- und Sporteinrichtungen, die das Thema Impfen popularisieren könnten.
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hält die Möglichkeiten der Politik, bei den Corona-Impfungen noch nennenswerte Fortschritte zu erzielen, allmählich für erschöpft. Davon berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Man habe viel Aufklärungsarbeit geleistet, beispielsweise durch Brief-, TV-, Radio- und Social Media-Kampagnen und niedrigschwellige Angebote in Einkaufszentren, auf Parkplätzen oder in Clubs. Doch das Impfen laufe zäh und langsam. „Minimalste Schritte kommen wir voran“, wird der SPD-Politiker von der DPA zitiert. „Ich komme jetzt an einen Punkt, wo ich denke, vielleicht haben wir das, was wir machen können als Politik, auch ausgereizt.“
Aktuell haben in Berlin 65,6 Prozent die Erstimpfung erhalten, vollständig geimpft sind 61,2 Prozent der Hauptstädter. Damit liegt Berlin im bundesweiten Durchschnitt (61,4 Prozent). Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 87,9.
Um die Impfkampagne voranzutreiben, hofft Müller jetzt auf „Bündnispartner“ aus der Gesellschaft. So könnten Gastronomen, Hotels, Theater, Sportstätten und Kinos auf die Bedeutung der Corona-Impfung hinweisen.
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„Wir haben es in der Hand, es in den nächsten Monaten abzusichern“, sagte Müller. Ziel müsse sein, mit deutliche höherer Impfquote in den Winter zu starten, „ohne dass wir wieder zu einschränkenden Maßnahmen kommen, ohne dass wieder Betriebe, Sportveranstaltungen, Kultureinrichtungen geschlossen werden müssen“.
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