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Eurowings will 2022 raus aus den Corona-Turbulenzen

© CC0 / baboor / PixabayBoeing 737 (Archiv)
Boeing 737 (Archiv) - SNA, 1920, 07.09.2021
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Die Lufthansa-Tochter Eurowings setzt sich für das kommende Jahr ehrgeizige Wachstumsziele. Die Verkehrszahlen vom August – die höchsten, die die Airline seit Beginn der Corona-Pandemie erzielte – geben Anlass zur Hoffnung. Auch auf den neu eingerichteten Strecken nach Osteuropa ist die Nachfrage dem Management zufolge sehr hoch.
Nach dem Corona-Tief waren die Eurowings-Flüge im August dieses Jahres nach Unternehmensangaben schon zu 75 Prozent ausgelastet. Für den Airline-Chef Jens Bischof ist dies ein Anlass, die Europa-Flotte der Fluggesellschaft auf das Vorkrisenniveau von etwa 115 Flugzeugen aufzustocken. Derzeit hat Eurowings 81 Jets in der Luft. Beim Passagieraufkommen hat die Lufthansa-Tochter das Vorkrisenniveau aber noch nicht erreicht: Fast drei Millionen Gäste hat die Billigairline in den drei vergangenen Sommermonaten befördert – rund 40 Prozent unter dem Sommer 2019.
„Die Nachholeffekte gehen deutlich über den Sommer hinaus“, beschrieb Bischof laut DPA am Dienstag die aktuelle Buchungslage bei privaten Touristen, Veranstaltern und Geschäftsreisenden. Die hohen Impfraten bei den Erwachsenen und besonders bei der wichtigen Kundengruppe der Senioren machten sich bemerkbar. Sehr gefragt seien beispielsweise Flüge auf die Kanarischen Inseln, die sich anschickten, zum „Mallorca des Winters“ zu werden. Auch auf den neu eingerichteten Strecken nach Osteuropa sei die Nachfrage sehr hoch.
Maschinen der Fluggesellschaft Lufthansa im Frankfurter Flughafen - SNA, 1920, 01.09.2021
Mehr Inlandsflüge bei Lufthansa wegen Bahnstreik
Eurowings lässt nicht nur die Flugzeugflotte wachsen. Für den Europa-Flugbetrieb soll eine weitere Basis außerhalb Deutschlands entstehen. Zudem kündigte Bischof an, bis zum kommenden Sommer weitere 500 bis 800 Mitarbeiter einzustellen. Für Verkehrsspitzen will die Lufthansa-Tochter Flugzeuge samt Crews mieten. Hier schaue man gerade nach geeigneten und langfristigen Partnern, sagte Bischof. Zu Beginn der Luftfahrtkrise hatte der Lufthansa-Konzern die Eurowings-Teilgesellschaft Germanwings geschlossen und langfristige Leasing-Verträge gekündigt.
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