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„Eine gerechtere Welt ist möglich“ – Erdogan veröffentlicht neues Buch

Tayyip Erdogan - SNA, 1920, 07.09.2021
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Der Verkauf des Buches „Eine gerechtere Welt ist möglich“ (türk. „Daha Adil Bir Dünya Mümkün“) des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat am Montag begonnen. Darüber berichtete die Agentur „Anadolu“. Die Kernthemen des Buches sind die UN und der Aufruf zur Neustrukturierung des Sicherheitsrates, da die Welt „größer als fünf“ ist.
Erdogan thematisiert in dem Buch die Probleme der Weltpolitik, insbesondere Ungerechtigkeit, Migrationskrise, internationalen Terrorismus. Ebenfalls im Fokus stehen Islamfeindlichkeit, Diskriminierung und Doppelmoral.
Auf der Titelseite des Buches ist ein Foto des Präsidenten abgebildet, auf der Rückseite ließ Präsident Erdogan folgende Worte drucken:
„Es ist weder moralisch richtig noch fair, dass nur fünf Länder über Angelegenheiten entscheiden, die das Schicksal der ganzen Welt betreffen. Die Welt ist größer als fünf Länder.“
Mit „fünf Ländern“ sind die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats gemeint, nämlich Frankreich, Russland, die Vereinigten Staaten, die Volksrepublik China und das Vereinigte Königreich.
Ferner ist auf der Rückseite des Buches zu lesen, dass der Lösungsvorschlag der Türkei darin bestehe, eine Perspektive einzunehmen, die sich im Satz „Die Welt ist größer als fünf“ wiederfinde und sich „auf die Änderung der Struktur des UN-Sicherheitsrats“ konzentriere. Die Umstrukturierung des Rates in einer Weise, die die Kontinente, Weltanschauungen, Ursprünge und Kulturen auf möglichst gerechte Weise repräsentiere, werde ein revolutionärer Schritt in Richtung einer Lösung und eines globalen Friedens sein, so Erdogan.
Der türkische Präsident glaubt, dass der UN-Sicherheitsrat grundlegende Veränderungen braucht, und fordert Reformen.
„Das Ziel der Türkei ist es, ein System zu etablieren, in dem das Recht stark ist und nicht umgekehrt – der Starke das Recht hat“, so Erdogan.
Die Institutionen, die für die Herstellung globaler Gerechtigkeit verantwortlich sind, arbeiten aus Trägheit, heißt es in dem Buch. Es sei unmöglich, moderne Probleme mit Institutionen zu lösen, die nach den Anforderungen der Vergangenheit gebildet wurden, außerdem sei es offensichtlich, dass diese Institutionen neue Probleme schaffen, so Erdogan.
„Nach unserer Auffassung wird nämlich Gerechtigkeit die globale Ordnung, die Rettung der Welt und ihr Glück sichern. Es braucht eine globale Ordnung, die Vertrauen und Hoffnung auf eine gerechtere Welt gibt“, schreibt er.
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Alle Einnahmen aus dem Buch, das in englischer, arabischer, deutscher, französischer, russischer und spanischer Sprache erscheinen soll, werden der türkischen Notfallverwaltungsbehörde gespendet.
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