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Dutzende Afghanen vom US-Stützpunkt Ramstein stellen in Deutschland Asylanträge

© AP Photo / Matthias SchraderEvakuierte afghanische Frauen mit einem Kind auf dem deutschen US-Stützpunkt Ramstein
Evakuierte afghanische Frauen mit einem Kind auf dem deutschen US-Stützpunkt Ramstein - SNA, 1920, 07.09.2021
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Etwa 90 Menschen, die zuvor auf dem US-Militärstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz untergebracht worden waren, haben in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Die meisten Flüchtlinge vom Stützpunkt sind laut einem Sprecher des Bundesinnenministeriums in die USA weitergeflogen worden. Zuerst hatte die Zeitung „Welt“ über die Asylanträge berichtet.
Zur Unterstützung der großangelegten Evakuierungsmission aus Afghanistan hatten die USA international mehrere Drehkreuze eingerichtet, um afghanische Schutzsuchende vorübergehend unterzubringen, bevor sie langfristig umgesiedelt werden. Eines davon ist der Stützpunkt Ramstein. Hier werden an diesem Mittwoch US-Außenminister Antony Blinken und Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erwartet.
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Nach Angaben des Bundesinnenministeriums kamen bis Montagvormittag insgesamt 34.103 Menschen aus Afghanistan in Ramstein an. Von diesen Evakuierten seien bis zu diesem Zeitpunkt 20.943 Menschen in die USA ausgeflogen worden. Die Weiterreise habe sich wegen des Hurrikans „Ida“ etwas verzögert, hieß es. Ministeriumssprecher Steve Alter sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Gemessen an der Gesamtzahl der Menschen, die in Ramstein angekommen sind, ist die Anzahl der Asylanträge überschaubar.“
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