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Dritter Todesfall: Mann in Japan stirbt nach zweiter Moderna-Impfung

© REUTERS / Mike SegarModerna-Impfstoff
Moderna-Impfstoff  - SNA, 1920, 07.09.2021
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Ein 49-Jähriger ist in Japan am Tag nach der Verabreichung der zweiten Impfstoff-Dosis des Biotechnologieunternehmens Moderna gestorben. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo News soll es sich um ein Vakzin aus jener Produktion handeln, in der Ende August Fremdbestandteile in Form von Metallpartikeln entdeckt wurden.
Nach letzten Angaben erhielt der 49-jährige Mann am 11. August eine zweite Dosis des Impfstoffs, und am nächsten Morgen stellten die Ärzte seinen Tod fest. Bekannt ist unter anderem, dass der Verstorbene allergisch gegen Buchweizen war.
Ein Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Tod des Mannes konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Zuvor starben in Japan zwei weitere Männer, nachdem sie den Corona-Impfstoff von Moderna aus den drei der zurückgerufenen Chargen erhalten hatten. Auch in diesen Fällen gab es keine Belege dafür, dass der Tod durch die Impfung verursacht wurde. Untersuchungen laufen.

Bisherige Untersuchungen des Impfstoffs

Im August war bekannt geworden, dass im Moderna-Impfstoff verunreinigte Substanzen in Form von Metallspänen gefunden worden waren. Das Gesundheitsministerium Japans hat die Verwendung von drei Impfstoff-Chargen für insgesamt 1,63 Millionen Dosen eingestellt. Ferner wurde mitgeteilt, dass das Präparat an 889 Impfstellen verteilt und bei 55 davon bereits eingesetzt wurde. Darüber hinaus berichteten die Präfekturen Gunma und Okinawa über die Entdeckung schwarzer Chips, die wie Fragmente der Ampullen-Kappen aussahen.
Später wurde bekannt, dass in anderen Chargen des in der Präfektur Kanagawa verwendeten Impfstoffs die kleinsten schwarzen Partikel, ähnlich den Krümeln aus dem Korken auf der Ampulle, entdeckt wurden. Bei Tests vor der Verwendung wurden Verunreinigungen festgestellt. Etwa 25.000 Menschen haben bereits in zwei großen Impfzentren den Impfstoff derselben Charge erhalten. Eine weitere Nutzung ist ausgesetzt.
Im September veröffentlichte das japanische Gesundheitsministerium die Ergebnisse einer Untersuchung vom Arzneimittelhersteller Takeda Pharmaceutical Co., der zu dem Schluss kam, dass es sich bei den Metallspänen in den Ampullen um Edelstahl handelte. Höchstwahrscheinlich seien sie während des Produktionsprozesses aufgrund einer falschen Installation der Ausrüstung der Fabrikmaschinen dorthin gelangt.
Coronavirus-Impfstoff (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.08.2021
Nach Entdeckung von Fremdbestandteilen: Japan setzt Nutzung von 1,63 Millionen Moderna-Impfdosen aus
In Japan werden neben Moderna-Präparaten Impfstoffe von der britisch-schwedischen Firma Astrazeneca und dem US-amerikanisch-deutschen Konsortium aus Pfizer- und BioNTech-Unternehmen eingesetzt. Derzeit erhielten 75 Millionen Menschen (59,3 % der japanischen Bevölkerung) die erste Impfdosis und 60,6 Millionen (47,9 %) zwei Dosen.
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