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GDL-Streik beendet: Bahnverkehr wieder planmäßig – einzelne Unregelmäßigkeiten möglich

© REUTERS / FABIAN BIMMEREin PAssagier steigt in einen ICE-Zug in Hamburg am 2. September 2021
Ein PAssagier steigt  in einen ICE-Zug in Hamburg am  2. September 2021 - SNA, 1920, 07.09.2021
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Der dritte Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) im laufenden Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn ist am frühen Dienstagmorgen zu Ende gegangen. Darüber haben beide Konfliktparteien berichtet.
Nach Angaben der DB ist der Bahnverkehr weitgehend normal gestartet. Sowohl die 860 Züge des Fernverkehrs als auch die 21.000 Regional- und S-Bahnzüge sollen am Dienstag wieder planmäßig fahren. In einzelnen Fällen könne es jedoch zu Unregelmäßigkeiten kommen, warnte die Bahn und empfahl den Reisenden, sich über die Fahrplanauskunft auf der Webseite und in der mobilen App der Deutschen Bahn vor Reisebeginn zu informieren.
Reiner Hoffmann (Archivbild) - SNA, 1920, 04.09.2021
Es geht „ums pure Überleben“: DGB-Chef wirft GDL partikulare Interessen im Bahnstreik vor
An der jüngsten – und im laufenden Tarifkonflikt bisher längsten – Streikwelle haben nach Informationen der DB 7645 Lokführer von insgesamt rund 19.700 DB-Triebfahrzeugführern teilgenommen. Von den über 48.000 Mitarbeitenden der DB Netz waren demnach seit Streikbeginn insgesamt 64 Stellwerker (Fahrdienstleiter und Weichenwärter) im Ausstand. In dem vom Streik umfassten Bereich der Instandhaltung sollen 42 von den über 24.700 Beschäftigten gestreikt haben. In den Personenbahnhöfen hätten sich 25 von rund 7.200 Mitarbeitenden im Ausstand befunden.
Die Deutsche Bahn erinnerte die Kunden daran, dass alle bereits gebuchten Fahrkarten des Fernverkehrs für Strecken, die vom 2. bis einschließlich 7. September vom GDL-Streik betroffen seien, ihre Gültigkeit behalten würden und noch bis einschließlich 17. September flexibel genutzt werden könnten.
Berliner Hauptbahnhof (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.09.2021
Tarifexperte: Aggressives Vorgehen hat der GDL wenig gebracht
Der Tarifkonflikt, der die erneute Streikrunde ausgelöst hat, ist allerdings noch nicht gelöst. Die GDL kämpft um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder. Sie fordert insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 28 Monaten sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro. Die Bahn hatte zuletzt eine Laufzeit von 36 Monaten angeboten und der Corona-Prämie zugestimmt.
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