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Messerangriff auf Frau in Berlin – Tatverdächtiger zunächst schuldfähig

© AFP 2021 / JOHANNES EISELEDas Blaulicht eines Polizeiwagens in Berlin
Das Blaulicht eines Polizeiwagens in Berlin - SNA, 1920, 07.09.2021
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Der 29-jährige Afghane, der am Samstag eine Frau im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt hat, gilt zunächst als schuldfähig. Dies berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag unter Verweis auf die Berliner Staatsanwaltschaft.
Der 29-jährige mutmaßliche Messerstecher sitze in Untersuchungshaft, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ein Gutachter habe den Afghanen untersucht, aber es gebe keine Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung.
Zur Frage eines islamistischen Motivs werde intensiv ermittelt, sagte der Sprecher. Bei dem Verdächtigen habe es in der Vergangenheit mehrere Vorfälle mit Bezügen zum Islamismus gegeben, etwa „Bekehrungsversuche“.
Es sei noch unklar, was der Täter kurz vor dem Angriff genau zu der Frau gesagt habe, teilte der Sprecher mit. Die angegriffene Frau konnte noch nicht befragt werden.
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Zuvor hatte die Polizei Berlin von einem Messerangriff in Charlottenburg-Wilmersdorf berichtet: Am Samstag habe ein 29-jähriger Mann afghanischer Staatsangehörigkeit eine in einer Grünanlage tätige 58-jährige Landschaftsgärtnerin zunächst angesprochen, weil er sich mutmaßlich daran gestört habe, dass sie als Frau arbeitete. Anschließend soll er die Frau mit einem Messer angegriffen und sie lebensgefährlich am Hals verletzt haben. Dann habe er einen 66-jährigen Mann, der zu Hilfe geeilt sei, attackiert.
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Die beiden Opfer, die schwer verletzt gewesen seien, seien in Krankenhäuser gebracht worden und dort nach Operationen stationär verblieben. Der seit 2016 in Deutschland ansässige Tatverdächtige sei am Tatort festgenommen worden. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Berlin wurde gegen ihn ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung erlassen.
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