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Bosch-Technologien in Richtung klimaneutraler Mobilität

© Foto : BoschSmart Car trifft Smart Home
Smart Car trifft Smart Home - SNA, 1920, 07.09.2021
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Bosch will einen entscheidenden Beitrag für eine klimaneutrale Mobilität leisten. Das Unternehmen verfügt dafür über die umfassende Kompetenz in Soft- und Hardware. Auf der diesjährigen IAA Mobility in München präsentiert Bosch die ganze Bandbreite an Mobilitätslösungen – ob auf zwei oder auf vier Rädern.
Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, alle Fahrzeugklassen für kommende Emissionsanforderungen fit zu machen. Als Innovationsführer ist Bosch beim elektrischen Fahren so breit aufgestellt wie kein zweites Unternehmen – vom eBike über Pkw bis zum schweren Nutzfahrzeug. Auch für elektrische Zweiräder bietet Bosch Antriebe und Steuergeräte. Die mobile Brennstoffzelle ermöglicht hohe Reichweiten bei kurzen Tankzeiten. Sie spielt insbesondere im Langstrecken-Verkehr und bei Nutzfahrzeugen ihre Stärken aus. Mit grünem Wasserstoff ermöglicht die Brennstoffzelle einen CO2-freien Betrieb der Fahrzeuge.
„Unser Umsatz mit Elektromobilität steigt, er betrifft in diesem Jahr eine Milliarde Euro. 2025 wird es gut fünf Milliarden Euro sein. Die CO2 freie Mobilität wird zu einem Wachstumsfeld für Bosch. Es ist unser Anspruch, die Mobilität der Zukunft in der Breite zu gestalten“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, auf der Pressekonferenz anlässlich der IAA Mobility in München.
„Dazu gehört, dass es auch morgen kein Auto ohne Bosch geben wird. 55 Prozent weniger CO2-Ausstoß in europäischen Neuwagen bis 2030. 100 Prozent weniger bis 2035. Diese ambitionierten Ziele der EU-Kommission traten wir mit. Gemeinsam gilt es die Balance zwischen ökologischen, ökonomischen, sozialen Interessen im Auge zu behalten“, so Denner weiter.

Elektromobilität als Kerngeschäft

Bosch wächst in der Elektromobilität doppelt so stark wie der Markt. „Die Elektromobilität wird für uns zum Kerngeschäft, die CO2-freie Mobilität zu einem Wachstumsfeld. Wir verwandeln Herausforderungen in Chancen – das ist unser Weg“, betonte Denner. Zu den Wachstumsfeldern zählt auch das automatisierte Fahren. Basis für alle Ausbaustufen bildet die Fahrerassistenz. Marktführer Bosch wächst hier mit 40 Prozent ebenfalls stärker als der Markt. Der Umsatz des Unternehmensbereichs Mobility Solutions steigt dieses Jahr um zehn Prozent.
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Die Elektromobilität wird das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte von Bosch. Mit Vorleistungen in Höhe von bislang insgesamt fünf Milliarden Euro und den effizientesten elektrischen Antriebslösungen am Markt ermöglicht das Unternehmen ihren Durchbruch. Allein in diesem Jahr kommen 700 Millionen Euro an Vorleistungen hinzu. „Wir richten uns darauf ein, dass die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen global steigt. In aller Welt werden 2035 voraussichtlich 60 Prozent aller Neuzulassungen E-Autos sein“, sagt Dr. Stefan Hartung, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions.

Verschiedene Domänen miteinander vernetzt

Bosch sorgt für das sichere Zusammenspiel der verschiedenen Software-Module. Zudem denkt das Unternehmen bei der Vernetzung weit über Fahrzeuge hinaus. „Bosch steht nicht nur für Auto, sondern ist auch mit Fabrik und Haus vertraut. Wie kein zweites Unternehmen können wir daher verschiedene Domänen miteinander vernetzen“, sagt Hartung. Seit April dieses Jahres werden Mercedes-Benz-Modelle mit MBUX-Sprachassistent zugleich Steuerzentrale für Smart Home-Anwendungen von Bosch. Vom Auto aus lassen sich bequem per Sprachbefehl beispielsweise zu Hause Lichter ausschalten, Jalousien öffnen oder die Heizung regeln.

Klimafreundliche Mobilität weltweit

Dazu verfolgt Bosch weiter einen technologie-offenen Ansatz und bietet weltweit klimaschonende Lösungen für alle Arten der Mobilität innerhalb der jeweiligen politischen Rahmenbedingungen. So investiert Bosch neben dem Batterie- auch in den Brennstoffzellen-Antrieb und verfolgt Kundenprojekte in China ebenso wie in den USA und Europa. Erste Lkw mit Bosch-Technik sind bereits auf chinesischen Straßen unterwegs. In Russland hat Bosch ein Unternehmen in Samara zur Herstellung von Antiblockiersystemen ABS für Autos gebaut.
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Russland als Region mit gutem Wachstumspotenzial

„Russland ist für uns eine Region, die Wachstumspotenzial hat. Hier hatten wir bereits ein gutes Wachstum, viele Jahre lang. Es hat sich ja etwas verlangsamt in den letzten paar Jahren, aber das Potenzial für mehr Wachstum ist auf jeden Fall da, im Grunde in allen traditionellen Geschäftsbereichen, aber darüber hinaus insbesondere in den für die digitalen Lösungen IoT“, sagte der Bosch-CEO in Russland, Steffen Hoffmann, im SNA-Interview.
Bosch setzt auf seine eigene Entwicklung als Anbieter von Technologien und Dienstleistungen, die das Internet der Dinge (IoT) mit künstlicher Intelligenz (KI) verbinden. Gemeinsame Entwicklungen des Bosch-Forschungszentrums in Russland und führender russischer Forschungsorganisationen werden in Bosch-Werken in Deutschland angewendet. Als größter Entwickler von Lösungen für Elektromobilität und Wasserstoffmotoren ist Bosch auch bereit, sich an der Entwicklung dieser Bereiche zu beteiligen, die auf staatlicher Ebene in Russland als vorrangig eingestuft werden.
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