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Soll mit Ritterorden gehandelt haben: Vertrauter von Prinz Charles verlässt Chefposten bei Stiftung

CC BY-SA 2.0 / Elliott Brown / Wikimedia CommonsBuckingham Palace (Archivbild)
Buckingham Palace (Archivbild) - SNA, 1920, 06.09.2021
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Michael Fawcett, ehemaliger Berater und Vertrauter von Prinz Charles, hat seinen Posten als Chef der Prince's Foundation vorübergehend verlassen. Ihm wird vorgeworfen, einem saudischen Geschäftsmann über dessen Großspende zu einem Ehrentitel verholfen zu haben. Letzterem soll er auch die britische Staatsbürgerschaft in Aussicht gestellt haben.
Darüber berichtet der Sender BBC am Montag. Dem Prinzen war laut einer Quelle der BBC kein Zusammenhang zwischen Spenden an die Stiftung und Ehrungen bekannt. Nach Angaben der Zeitung „The Sunday Times“ habe sich Mahfus Marai Mubarak seit 2011 erfolglos um einen britischen Pass bemüht. 2016 hatte er mindestens 1,5 Millionen Pfund für die Wohltätigkeitsorganisation gespendet und war im November desselben Jahres in einer privaten Zeremonie vom Thronfolger als CBE (Commander of the Most Excellent Order of the British Empire) ehrenhalber ausgezeichnet worden. Das Geld sei für Restaurierungsprojekte von zwei historischen Gebäuden gespendet worden, die Prinz Charles als Residenzen nutze, hieß es. Dabei wird nicht präzisiert, ob Fawcett persönlich eine Belohnung für seine Dienstleistungen erhielt.
Fawcett soll dem Großspender allerdings auch Unterstützung dabei versprochen haben, einen noch höheren Orden zu erhalten, den mit einem Ritterschlag verbundenen Titel KBE (Knight Commander) sowie die britische Staatsangehörigkeit. Eine Sprecherin der Prince's Foundation sagte, die Organisation nehme die Vorwürfe sehr ernst und habe eine Untersuchung eingeleitet. Laut Douglas Connell, dem Vorsitzenden der Prince's Foundation, unterstütze Fawcett die laufenden Ermittlungen voll und ganz.
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Fawcett begann seinen königlichen Dienst im Jahr 1981 als Lakai der Königin, bevor er dann der Kammerdiener von Prinz Charles wurde. 2003 wurde er von Vorwürfen freigesprochen, dass er beim Verkauf von royalen Geschenken Geld in die eigene Tasche gesteckt haben soll. Er trat jedoch zurück, nachdem ein interner Bericht seine Führung des königlichen Haushalts kritisiert hatte, blieb allerdings weiterhin ein enger Vertrauter von Charles und arbeitete als sein Veranstaltungsmanager.
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