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Til Schweiger nennt Kinderimpfung „entsetzlich“ – Großer Aufruhr wegen Maßnahmen-kritischer Doku

© AFP 2021 / GERARD JULIENDer Schauspieler Til Schweiger spricht während der 63. Berlinale in Berlin, Februar 2013. Archivfoto
Der Schauspieler Til Schweiger spricht während der 63. Berlinale in Berlin, Februar 2013. Archivfoto - SNA, 1920, 06.09.2021
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In einem neuen Dokumentarfilm gehen Vertreter aus Kunst und Kultur den Corona-Maßnahmen und der Impfkampagne ans Leder. Vor allem der Schauspieler Til Schweiger sorgt mit heftigen Worten über die Corona-Impfung für Kinder für Aufsehen.
„Eine andere Freiheit“ heißt der neue Maßnahmen-kritische Film, für den sich unter anderem der Regisseur Dietrich Brüggemann engagiert hat – einer der Mitinitiatoren der Video-Aktion #allesdichtmachen. Auch Schauspielerinnen Nina Proll, Miriam Stein, Eva Herzig und Schauspieler Til Schweiger nahmen daran teil, neben einigen Ärzten und Wissenschaftlern. „In diesem Film geht es um alles: Um unsere Kinder und deren Leben im Hier und Jetzt und in der Zukunft. Diesen Film haben Menschen gemacht, die dafür Verantwortung übernehmen“, steht es auf der Webseite zu dem Film. Durch Fragen deuten die Filmemacher darauf hin, dass eine Impfung nicht zur Voraussetzung sozialer Teilhabe bei Kindern und Jugendlichen gemacht werden sollte.
Til Schweiger geht mit seiner Kritik in einem Trailer zum Film in die Offensive.

„Für Kinder ist dieses Virus absolut harmlos und die Gefahr von so einer Impfung, die man nicht erforscht hat, ist ungleich höher als der Virus selber, deswegen halte ich persönlich das für entsetzlich, entsetzlich finde ich das.“

Til Schweiger
Schauspieler
Damit lehnt Schweiger auch die Einschätzung der Ständigen Impfkommission (Stiko) ab, nach der „nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen.“ Die Stiko empfiehlt seit kurzem nach langen Überlegungen allen 12- bis 17-Jährigen die Impfung gegen das Virus Sars-Cov-2. In der EU wurde sie für diese Altersgruppe schon längst von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) empfohlen.

Schweiger spricht von „praktischer Erpressung“

Jedoch lassen sich nicht alle Länder von der Notwendigkeit einer Kinderimpfung gegen Sars-Cov-2überzeugen. Die britische Impfkommission rät davon ab, 12- bis 15-Jährige gegen das Virus zu impfen. Die gesundheitlichen Vorteile einer Impfung seien für gesunde Menschen dieser Altersgruppe marginal, hieß es in einer Erklärung der Behörde am Freitag.
Im Trailer geht Schweiger weiter und behauptet, dass das Grundgesetz durch die Corona-Politik „praktisch außer Kraft gesetzt“ worden sei. „Und damit werden die Leute jetzt praktisch erpresst oder verführt, indem man sagt, ja, wir geben euch einen Teil eurer Grundrechte – die man aufgrund der Verfassung und eigentlich nicht nehmen kann –, aber dann könnt ihr wieder reisen, dann können die Kinder wieder zur Oma gehen ohne Angst“, sagt Schweiger und blickt dabei dramatisch in die Kamera.

Viel Kritik auf Twitter

Auf Twitter wird Schweiger für seine Äußerungen weitgehend in die Mangel genommen. „Geschafft. Nach seibenTagen ist meine Spätdienstwoche auf der Covidintensiv vorbei. Hut ab vor dem Pflegeteam, die seit 18 Monaten exzellente Arbeit in einem ARDS Zentrum leisten während Leute wie #Schweiger und Co ihnen ins Bein schießen“, schrieb der Anästhesist an der Uniklinik Essen Steffen Veen.
„Man muss es ganz hart sagen: Solche Filme kosten Menschenleben. Wer bei solchen Filmen mitmacht, macht sich schuldig“, so der Physiker und Autor Florian Aigner. „Das hier ist nicht bloß ‘Meinungsäußerung’, sondern klarer Schwachsinn. Til Schweiger, Nina Proll & Co werden sich da nicht rausreden können.“
Andere teilen die Meinung von Schweiger und bedanken sich für seine Äußerung.
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