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„Für den Kochtopf zu schade“: Fischer in Schottland fängt seltensten blauen Hummer

Blauer Hummer - SNA, 1920, 06.09.2021
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Die Chancen, einen blau gefärbten Hummer zu fangen, stehen nach Angaben des Lobster Institute an der University of Maine eins zu zwei Millionen. Aber der 47-jährige Ricky Greenhowe, Fischer aus Aberdeen im Nordosten Schottlands, hat das Glück: Ein blauer Hummer ist ihm ins Netz gegangen.
Nach dem Willen des Fischers soll das köstliche und kostbare Krebstier jedoch nicht verspeist werden.
Ricky Greenhowe fährt seit seiner Jugend auf Fischfang vor der schottischen Küste. Aber einen blauen Hummer (Hummer im Englischen: lobster - Anm. d. Red.) hat er in seinen 30 Berufsjahren nach eigenem Bekunden noch nie zu Gesicht bekommen. Eine genetische Abweichung verursacht eine Störung in der Proteinsynthese und folglich in der Pigmentation dieser Krustentiere. Genau so ein Exemplar fand Greenhowe Ende letzter Woche vor, als er sein Fangnetz aus dem Wasser zog.
„Ich sah ihn direkt vor mir und steckte ihn sofort in eine eigene Kiste“, sagte der Fischer dem Onlineportal „Metro“ zufolge. „So einen habe ich noch nie gesehen, obwohl ich fische, seit ich 14 bin.“
Ein normaler Hummer von anderthalb Kilogramm Gewicht kostet in Schottland circa 25 Pfund (umgerechnet rund 30 Euro). Ein blaues Exemplar würde deutlich mehr einbringen, aber Greenhowe will ihn weder verkaufen noch verspeisen. „Ums Geld geht es hier nicht. Der Lobster soll einfach weiterleben.“
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Der Fischer hat vor, das Tier entweder ins lokale Ozeanarium oder zurück ins Meer zu bringen. „Er ist so selten, dass er für den Kochtopf zu schade ist.“
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