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Merkel „zutiefst erschüttert“ über Tod des deutschen Botschafters in China

© REUTERS / POOLAngela Merkel
Angela Merkel - SNA, 1920, 06.09.2021
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Mit Bestürzung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf den überraschenden Tod des neuen deutschen Botschafters in China reagiert. Der frühere Mitarbeiter des Kanzleramtes, Jan Hecker, war kurz nach seinem Amtsantritt in Peking unter zunächst ungeklärten Umständen im Alter von 54 Jahren gestorben. Chinas Regierung zeigte sich „geschockt“.
„Der Tod Jan Heckers erschüttert mich zutiefst“, erklärte Merkel am Montagmorgen in einem von ihrem Presseamt verbreiteten Statement. „Ich trauere um einen hochgeschätzten langjährigen Berater von tiefer Menschlichkeit und herausragender Fachkenntnis.“
Sie denke „voller Dankbarkeit“ an ihre Zusammenarbeit und sei „froh, mit ihm über Jahre so eng verbunden gewesen zu sein“, ergänzte Merkel. „Mein tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Kindern und den anderen Angehörigen in ihrem unermesslichen Schmerz.“
Deutsche Botschaft in China  - SNA, 1920, 06.09.2021
Deutscher Botschafter in China tot – Umstände noch unklar
Hecker war erst im August zum Botschafter in China ernannt worden. Davor war der promovierte Jurist Merkels außenpolitischer Berater gewesen. Über seinen plötzlichen Tod informierte das Auswärtige Amt in Berlin am Montagmorgen. Der gebürtige Kieler war verheiratet und hinterließ drei Kinder.
Chinas Regierung zeigte sich ebenfalls bestürzt über diese Nachricht und sprach der Familie des deutschen Botschafters ihr Beileid aus.
„Wir sind geschockt, von dem plötzlichen Tod von Botschafter Jan Hecker zu erfahren“, sagte Außenamtssprecher Wang Wenbin am Montag laut der Nachrichtenagentur DPA. Er habe seit seinem Amtsantritt Ende August aktiv daran gearbeitet, die Beziehungen zwischen beiden Ländern voranzubringen.
Deutschlands Wirtschaftsminister Peter Altmaier nannte Heckers Tod „eine Tragödie und großen Verlust für alle, die ihn kannten“. „Sein Pflichtbewusstsein, seine menschliche und berufliche Kompetenz und tiefe Bildung waren herausragend. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie“, schrieb er auf Twitter.
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