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Umfrage: Mehrheit befürwortet schärfere Corona-Regeln für Ungeimpfte in Deutschland

© AP Photo / Martin MeissnerLaborantin arbeitet mit Corona-Testproben
Laborantin arbeitet mit Corona-Testproben - SNA, 1920, 06.09.2021
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Die meisten Deutschen begrüßen striktere Corona-Beschränkungen für Ungeimpfte als für Geimpfte wie etwa beim Zugang zu Veranstaltungen in Innenräumen. Darüber berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf die Befragung des Meinungsforschungsinstituts „Yougov“.
In der Umfrage des Forschungsinstituts halten 58 Prozent strengere Regeln für Ungeimpfte für nötig. 28 Prozent befürworten dagegen gleiche Regeln wie für Geimpfte und Genesene. Weitere 9 Prozent der Befragten gaben an, alle Corona-Maßnahmen abzulehnen.
Die Zustimmung hierzu steigt laut der Umfrage mit dem Alter. Demnach befürworten 71 Prozent der Befragten ab 60 Jahre strengere Regeln für Ungeimpfte, bei 18- bis 29-Jährigen sind es hingegen 36 Prozent. Dabei sind unter Älteren auch mehr Menschen bereits geimpft.
Gleiche Regeln für Geimpfte, Genesene und Ungeimpfte treffen bei jüngeren Leuten bis 29 Jahre auf die höchste Zustimmung (49 Prozent). Unter Älteren ab 60 Jahren unterstützen dies weniger als 20 Prozent.
Die Umfrage legt auch regionale Unterschiede nahe: Strengere Regeln für Ungeimpfte befürworten im Westen Deutschlands 60 Prozent der Befragten, im Osten hingegen – 49 Prozent. Bei den Impfquoten liegen die meisten ostdeutschen Länder im Bundesvergleich hinten.
Für die Umfrage wurden den Angaben zufolge 2022 Menschen ab 18 Jahren zwischen dem 27. und 31. August befragt.
Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.09.2021
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Aktuelle Corona-Lage in Deutschland

Mit Blick auf Herbst und Winter gilt für bestimmte Innenräume, wie Veranstaltungen und die Gastronomie, bundesweit die so genannte 3G-Regel: Zugang in Innenräume, wie etwa Restaurants, Fitnessstudios oder Krankenhäusern nur mit Nachweis als Geimpfter, Genesener oder negativ Getesteter. In Aussicht wurde aber auch die teils schon angewandte 2G-Regel gestellt – also Zugang nur für Geimpfte oder Genesene.
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Bislang haben die Gesundheitsämter 4.005.641 Ansteckungen gemeldet, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag hervorging. Die tatsächliche Zahl der Ansteckungen hierzulande dürfte höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Im Laufe des Samstags übermittelten die Ämter demnach 10.453 Fälle. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8416 Ansteckungen gelegen.
Mittlerweile sind mehr als 61 Prozent der Menschen in Deutschland bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das teilte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag auf Twitter mit. Demnach haben mehr als 54 Millionen Menschen (65,7 Prozent) eine Erstimpfung erhalten. Fast 51 Millionen Menschen (61,2 Prozent) haben den vollen Impfschutz.
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