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Afghanistan-Veteran erschießt Baby und drei weitere Menschen in USA

© AP Photo / Wilfredo LeeUS-Polizei (Symbolbild)
US-Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.09.2021
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Ein schwer bewaffneter Mann hat am Sonntag im US-Bundesstaat Florida vier Menschen getötet, darunter ein Baby. Eine Elfjährige wurde bei der brutalen Attacke nahe der Stadt Lakeland schwer verletzt. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei ergab sich der Schütze den Beamten. Sein Motiv ist unklar.
Wie der Sheriff von Polk County, Grady Judd, mitteilte, hatte der Täter in der Nacht zuerst einen Mann und eine Frau in einem Haus erschossen sowie ein Baby, das die Frau im Arm gehalten habe. Ein elf Jahre altes Mädchen sei durch mehrere Schüsse verletzt worden, habe aber überlebt, sagte der Sheriff in einer Pressekonferenz laut der Nachrichtenagentur DPA. In einem anderen Haus auf dem Grundstück habe der Angreifer dann eine weitere Frau getötet.
Der Schütze habe volle Kampfmontur inklusive einer schusssicheren Weste getragen. „Er kam für ein Feuergefecht“, sagte Judd. „Wir wissen nicht warum.“
Als Polizisten eintrafen, lieferte sich der Schütze mit diesen eine Schießerei, bei der er laut dem Sheriff „Dutzende, wenn nicht Hunderte Schüsse“ abfeuerte. Bei dem Schusswechsel sei der Angreifer selbst verletzt worden und habe sich am Ende ergeben. Ersten Erkenntnissen zufolge handele es sich bei dem Schützen um einen 33-Jährigen, der für das US-Militär im Irak und in Afghanistan im Einsatz gewesen sei.
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Eine Verbindung zwischen ihm und den Opfern ist derzeit nicht bekannt. „Wir wissen nur, dass wir da einen verrückten Mann mit vielen Waffen hatten, der unschuldige Menschen erschoss“, hieß es. Bei der Attacke habe er auch den Hund der Familie erschossen.
Nach Angaben der Ermittler war der Mann mehrere Stunden vor seiner Attacke mit einem Wagen vor dem Haus aufgetaucht und hatte zur Familie gesagt: „Gott hat mich geschickt, um mit einer ihrer Töchter zu reden.“ Beim Eintreffen einer Polizeistreife sei der Verdächtige nicht aufzufinden gewesen. Wenige Stunden später sei es schließlich zu der brutalen Attacke gekommen.
Der Täter selbst soll inzwischen gestanden haben, dass ihn die Opfer angefleht hätten, sie leben zu lassen, und dass er sie dennoch erschossen habe.
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