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Merkel und Laschet halten Dialog mit Taliban für unvermeidlich

© REUTERS / Michele TantussiBundeskanzlerin Merkel spricht vor Bundestag
Bundeskanzlerin Merkel spricht vor Bundestag  - SNA, 1920, 05.09.2021
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Unionskanzlerkandidat Armin Laschet haben am Sonntag für die Aufnahme von Gesprächen mit der radikal-islamistischen Bewegung *Taliban in Afghanistan geworben.
„Was die Taliban anbelangt, ist es so, dass wir natürlich mit ihnen reden müssen, weil sie jetzt diejenigen sind, die man ansprechen muss“, sagte Merkel am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Hagen am Rande des Ruhrgebiets. Man wolle, dass Menschen, die insbesondere für deutsche Entwicklungsorganisationen gearbeitet hätten und sich gefährdet fühlten, noch außer Landes gebracht werden könnten. Hilfsorganisationen müssten in der Lage sein, die notleidende Bevölkerung zu versorgen.
Auch NRW-Ministerpräsident Laschet vertrat die Meinung, es sei erforderlich, mit den Taliban zu sprechen. Dabei müssten dann klare Bedingungen der internationalen Gemeinschaft formuliert werden, unter denen eine Kooperation möglich sei.
Die Außenminister der EU-Staaten hatten sich am Freitag auf Bedingungen für eine beschränkte Zusammenarbeit mit den Taliban in Afghanistan verständigt.
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
EU-Außenbeauftragter Josep Borrell in Moskau, 5. Februar 2021 - SNA, 1920, 05.09.2021
Afghanistan
EU-Chefdiplomat Borrell: Dialog mit Taliban unumgänglich
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