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Merkel und Laschet besuchen erneut Hochwassergebiet

© REUTERS / Thilo SchmuelgenAngela Merkel und Armin Laschet sprechen mit Feuerwehrleuten in Schalksmühle
Angela Merkel und Armin Laschet sprechen mit Feuerwehrleuten in Schalksmühle - SNA, 1920, 05.09.2021
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Einige Wochen nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Sonntag in Schalksmühle, das zu den besonders von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gebieten zählt, ein Bild von der Lage vor Ort gemacht.
Dort trafen sich die Politiker laut DPA mit den Kollegen zweier im Hochwasser-Einsatz ums Leben gekommenen Feuerwehrleute. Der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle, Dirk Kersenbrock, nannte den Besuch ein „besonderes Geschenk“.
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Er erzählte, dass während der Flutkatastrophe am 14. Juli in Altena ein 46 Jahre alter Feuerwehrmann nach der Rettung eines Mannes ins Wasser gestürzt und abgetrieben war. Seine Kollegen bargen ihn kurz darauf bereits tot. Zwei Stunden später war ein 52 Jahre alter Feuerwehrmann kollabiert und gestorben. „Selbstverständlich war ich schockiert“, so Kersenbrock.
Auf den Bildern internationaler Nachrichtenagenturen ist zu sehen, wie Kanzlerin und Ministerpräsident eine Runde durch die Feuerwehrstation in Schalksmühle machen und mit den Kollegen der verunglückten Retter sprechen. Nach DPA-Angaben soll Merkel danach eine Brücke in Hagen besichtigen, die während der Flut schwer beschädigt worden war, aber schon wieder aufgebaut ist.
Am Freitag hatte die Bundeskanzlerin ein Seniorenheim und eine Grund- und Realschule im nordrhein-westfälischen Ahrtal besucht und dort mit Menschen gesprochen. „Was man da an Engagement und Zuversicht trotz allen Schmerzes erlebe, an Anpacken und an Willen, voranzukommen, ist sehr beeindruckend“, sagte Merkel im Anschluss vor Journalisten. Dieser Besuch sei ein Zeichen des festen Willens der Bundesregierung, mit betroffen Ländern zu arbeiten und dass zu leisten, „was wir überhaupt tun können“.
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