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Weißes Haus räumt Bidens Lüge über Besuch in Synagoge nach Massaker 2018 ein

© AP Photo / Gene J. PuskarTree-of-Life Synagoge in Pittsburgh
Tree-of-Life Synagoge in Pittsburgh  - SNA, 1920, 04.09.2021
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Das Weiße Haus hat zugegeben, dass der US-Präsident Joe Biden die Tree-of-Life Synagoge in Pittsburgh nach dem Massaker im Jahr 2018 nicht besucht hat – anders als vom Präsidenten selbst behauptet. Dies teilte die Zeitung „New York Post“ unter der Berufung auf das Weiße Haus am Freitag mit.
Biden bezog sich auf seinen angeblichen Besuch am vergangnenen Donnerstag, als er kurz vor den Feiertagen Rosch Haschana (Neujahrsfest) und Jom Kippur (Versöhnungstag) auf einer virtuellen Veranstaltung eine Rede hielt.
„Ich erinnere mich, dass ich Zeit in der Tree-of-Life Synagoge verbracht habe und mit ihnen gesprochen habe“, so der US-Präsident.
Die geschäftsführende Direktorin der Synagoge Barb Feige sagte aber der „New York Post“ kurz nach der Veranstaltung, dass Biden die von der Tragödie betroffene Synagoge weder vor noch nach seinem Amtsantritt besucht habe.
Der Rabbiner der Synagoge, Jeffrey Myers, sagte dazu gegenüber CNN, Biden habe ihn fast ein Jahr nach der Tragödie angerufen und ihm aufrichtig sein Beileid geäußert. Demnach sprachen sie über die Herausforderungen des Antisemitismus und Biden machte deutlich, dass er sich als Präsident damit auseinandersetzen würde.

„Dieses Gespräch hat mir sehr viel bedeutet, und ich werde ihm immer für seine Worte und seine anhaltende Unterstützung unserer Gemeinde dankbar sein“, so Myers.

Biden hatte während seiner Rede am Donnerstag offensichtlich mit Gedächtnislücken zu kämpfen. Der Präsident hatte Schwierigkeiten, sich an die Hymne „On Eagle’s Wings“ sowie an das traditionelle jüdische Lied „Hava Nagilia“ zu erinnern, als er über die Hochzeit seiner Tochter und ihres Mannes, eines jüdischen Arztes, gesprochen hatte. Die Trauung bezeichnete er scherzhaft als „Traum jedes katholischen Vaters“.
9/11-Gedenkstätte (Archivbild) - SNA, 1920, 04.09.2021
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Die Tree-of-Life-Synagoge in Pittsburgh ist eine Synagoge einer konservativen jüdischen Gemeinde im Viertel Squirrel Hill in Pittsburgh, Bundesstaat Pennsylvania. Im Oktober 2018 wurde sie zur Zielscheibe eines Attentats, bei dem der Rassist Robert Bowers elf Menschen erschossen und sechs verletzt hatte, darunter vier Polizisten. Die Tragödie wird oft als eines der schlimmsten antisemitischen Verbrechen in der Geschichte Amerikas bezeichnet.
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