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Scholz nach „Versuchskaninchen“-Aussage über Geimpfte im Kreuzfeuer der Kritik

© REUTERS / Leon KuegelerOlaf Scholz (Archivbild)
Olaf Scholz (Archivbild) - SNA, 1920, 04.09.2021
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SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat mit ungewöhnlichen Worten für das Impfen gegen Covid-19 geworben und dadurch für scharfe Kritik aus konservativen Reihen gesorgt.
Medienberichten zufolge verglich der Finanzminister in einem Gespräch mit den NRW-Lokalradios die bisher Geimpften mit Versuchskaninchen und rief die noch Ungeimpften dazu auf, sich impfen zu lassen. „50 Millionen sind jetzt zwei Mal geimpft“, argumentierte der SPD-Politiker. „Wir waren ja alle die Versuchskaninchen für diejenigen, die bisher abgewartet haben. Deshalb sage ich als einer dieser 50 Millionen – es ist gut gegangen!“, sagte der Minister und bat die anderen, mitzumachen.
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CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nahm die Aussage zum Anlass, den SPD-Kanzlerkandidaten anzugreifen. Wie er gegenüber der „Focus“ äußerte, sei es sehr wichtig für Impfungen zu werben und man müsse gerade jetzt sich darum bemühen, die Impfquote mit Blick auf den Herbst zu erhöhen. „Wer aber 50 Millionen geimpfte Bürgerinnen und Bürger als Versuchskaninchen bezeichnet, senkt das Vertrauen in die Wirksamkeit des Impfstoffes“, so Ziemiak. Er fand auch, dass Scholz weit weg von der Kommunikation seriöser Wissenschaftler sei, wenn er mit solchen Metaphern arbeite.
„Von einem Vizekanzler muss man bei einem solch sensiblen Thema Ernsthaftigkeit und eine sorgfältige Wortwahl erwarten können“, zitiert „Focus“ Ziemiak.
Der Kritik schlossen sich in sozialen Netzwerken auch eine ganze Reihe von CDU-Politikern und viele Twitter-Nutzer an.
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