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Neue Zusammenstöße im Gazastreifen fordern ein Todesopfer und 15 Verletzte

© REUTERS / SUHAIB SALEMVerwandte von Ahmed Saleh, der durch israelische Truppen im Gazastreifen getötet wurde.
Verwandte von Ahmed Saleh, der durch israelische Truppen im Gazastreifen getötet wurde. - SNA, 1920, 03.09.2021
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Im Gazastreifen ist es erneut zu Konfrontationen gekommen, bei denen laut der Zeitung „The Jerusalem Post“ ein Palästinenser getötet worden ist und 15 weitere Menschen verletzt wurden.
Das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium gab bekannt, dass der 26-jährige Ahmed Mustafa Mahmoud Saleh aus dem Flüchtlingslager Jabalya starb, nachdem ihm während der Unruhen in den Bauch geschossen worden war. Bei den Ausschreitungen, an denen rund 1000 Demonstranten teilnahmen, die Sprengsätze schleuderten und Reifen verbrannten, wurden 15 weitere Palästinenser verletzt, darunter fünf Kinder. Die Truppen reagierten mit scharfem Feuer und Tränengas.
An der Grenze zum Gazastreifen kommt es seit Tagen zu gewaltsamen Protesten. Am Mittwoch hatte Israel eine Reihe von Erleichterungen für den Gazastreifen eingeführt. Die Fischereizone vor dem Gazastreifen wurde auf 15 Seemeilen (umgerechnet rund 28 Kilometer – Anm. d. Red.) ausgeweitet. Die Fischerei gilt als wichtige Nahrungsquelle und wirtschaftlicher Wachstumsmotor in dem Gebiet. Außerdem wurde der einzige Warenübergang, Kerem Schalom, geöffnet und die Wasserversorgung verbessert. Die Zahl der Einreisegenehmigungen für Geschäftsleute wurde erhöht.
Die Hamas, die von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft ist, fordert aber die vollständige Aufhebung der Blockade des Gazastreifens.
Gazastreifen - SNA, 1920, 01.09.2021
Ausweitung der Fischereizone und Öffnung des Warenübergangs – Erleichterungen für Gazastreifen
Bei dem elftägigen militärischen Schlagabtausch im Mai wurden laut offiziellen Angaben 13 Menschen auf israelischer und 255 auf palästinensischer Seite getötet. Ägypten vermittelte eine Waffenruhe, die am 21. Mai in Kraft trat.
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