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„Mit hoher Wahrscheinlichkeit“ der nächste Kanzler – Lindner setzt auf Laschet

© AFP 2021 / TOBIAS SCHWARZDer Vorsitzende der Freien Demokratischen Partei (FDP) und Spitzenkandidat für die Wahlen im September, Christian Lindner, spricht bei seiner Rede vor dem Bundestag in Berlin am 24. Juni 2021.
Der Vorsitzende der Freien Demokratischen Partei (FDP) und Spitzenkandidat für die Wahlen im September, Christian Lindner, spricht bei seiner Rede vor dem Bundestag in Berlin am 24. Juni 2021. - SNA, 1920, 03.09.2021
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Trotz des schlechten Abschneidens der Union in Umfragen erwartet der FDP-Vorsitzende Christian Lindner eine Regierungsbildung unter Armin Laschet (CDU).
„Die inhaltliche Unschärfe der Union ist überraschend, die Schwäche auch. Dennoch sehe ich dort weiter die größeren Chancen“, sagte Lindner dem „Spiegel“. CDU und CSU hätten die „solideren Koalitionsoptionen“, die „Offenheit von SPD und Grünen für die Linkspartei“ sei dagegen eine Hypothek. Er bleibe bei seiner Aussage, dass Laschet „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ der nächste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland sein werde.
Was mögliche Regierungsbeteiligungen nach dem 26. September angeht, wiederholte Lindner seine Präferenz für eine Beteiligung der FDP an einer Jamaikakoalition mit Union und Grünen und äußerte sich zugleich skeptisch gegenüber einem Ampel-Regierungsbündnis aus SPD, FDP und Grünen. „Ihr Kandidat Olaf Scholz hat es in den vergangenen Wochen zwar in beeindruckender Weise vermocht, Saskia Esken und Kevin Kühnert vor der Öffentlichkeit zu verbergen“, sagt Lindner. Aber das könne nicht kaschieren, dass im Programm der SPD „eben nicht Helmut Schmidt steckt, sondern Kevin Kühnert“.
Lindner, der nach der Bundestagswahl den Posten des Finanzministers anstrebt, würde nach seinen Worten in diesem Amt Unternehmen fördern, die in Klimaschutz und Digitalisierung investieren. „Ich möchte daher eine Superabschreibung für Anlagegüter diskutieren“, sagte er. „Wenn Betriebe in Anlagen investieren, die beitragen zur Digitalisierung und Dekarbonisierung der Wirtschaft, sollten diese Investitionen steuerlich in zwei Jahren abgeschrieben sein“, so Lindner. Bislang gilt eine Frist von zehn Jahren.
Wahllokal (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.09.2021
Frauenrechtsorganisationen rufen auf, bei der Bundestagswahl feministisch zu wählen

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