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ZDF-Politbarometer: SPD zum ersten Mal seit 2002 die stärkste Kraft im Lande

© AP Photo / Markus SchreiberOlaf Scholz einer Wahlkampfveranstaltung in Berlin (Archivbild)
Olaf Scholz einer Wahlkampfveranstaltung in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 03.09.2021
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Nach dem ARD-Deutschland-Trend von Donnerstag zeigt auch das aktuelle ZDF-Politbarometer am Freitag, dass die Sozialdemokraten die dritte Woche in Folge bei Umfragen zulegen und die Union überholen. Die Grünen weisen Verluste auf.
„Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre“, dann würde die SPD auf 25 Prozent der Wählerstimmen kommen. Somit legten die Sozialdemokraten drei Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche zu und wären damit laut dem ZDF-Politbarometer erstmals seit September 2002 die stärkste Kraft im Lande.
CDU/CSU mit 22 Prozent und AfD mit elf Prozent liegen in der Umfrage unverändert im Vergleich zu letzter Woche. Die Grünen verschlechtern sich dagegen um drei Prozentpunkte und gelten mit 17 Prozent als die größten Verlierer dieser Woche. FDP (elf Prozent) und die Linke (sieben Prozent) konnten jeweils einen Prozentpunkt dazugewinnen. Sieben Prozent der Wählerstimmen entfallen auf die sonstigen Parteien.
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Koalitionsbildung

Somit wäre rechnerisch eine große Koalition möglich, aber auch eine sogenannte Ampel aus SPD, Grünen und FDP. Es würde zudem für ein Bündnis aus Union, Grünen und FDP reichen oder für eine rot-grün-rote Koalition.
63 Prozent der Befragten glauben, dass die SPD nach der Bundestagswahl gegebenenfalls versuchen würde, eine Regierung mit Grünen und Linken zu bilden; 30 Prozent teilen diese Meinung nicht. Sollte es zu dieser Koalition doch kommen, dann hielten 57 Prozent der Befragten dies für schlecht und 25 Prozent für gut, während es 14 Prozent egal wäre.
Unter den SPD-Anhängern wurde eine rot-grün-rote Koalition von 50 Prozent unterstützt, von 33 Prozent abgelehnt und 14 Prozent war es egal. 36 Prozent der Befragten gingen davon aus, dass die SPD vor der Wahl eine Regierung mit Beteiligung der Linken ausschließen soll. 57 Prozent waren der Ansicht, die SPD soll sich in dieser Frage vor der Wahl nicht festlegen.
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K-Frage

Würde es eine Direktwahl des Kanzlers oder der Kanzlerin geben, dann würden dem ZDF-Politbarometer zufolge aktuell 53 Prozent der Deutschen Olaf Scholz wählen. Somit baut der Finanzminister seinen Vorsprung um weitere vier Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche aus. Für Armin Laschet stimmten 18 Prozent der Befragten, ein Prozentpunkt mehr als letzte Woche. Im gleichen Zeitraum verlor Annalena Baerbock zwei Prozentpunkte und landete bei 14 Prozent der Zustimmung.
Mit 92 Prozent stehen die SPD-Wähler geschlossen hinter der Kanzlerkandidatur ihrer Partei. Die Anhänger der Union mit 53 Prozent für Laschet und die Sympathisanten der Grünen mit 66 Prozent für Baerbock scheinen dagegen deutlich weniger von ihren Kanzlerkandidaten überzeugt zu sein.
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