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Putin wirbt für Kooperation Russlands mit EU beim Klimawandel

© SNA / Grigorij SysoewRusslands Präsident Wladimir Putin in einer Plenarsitzung des Östlichen Wirtschaftsforums, September 2021
Russlands Präsident Wladimir Putin in einer Plenarsitzung des Östlichen Wirtschaftsforums, September 2021 - SNA, 1920, 03.09.2021
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Russland ist laut dem russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin an einer Zusammenarbeit mit der Europäischen Union im Bereich Klimawandel interessiert, kann aber den durch die Europäische Kommission vorgeschlagenen Regeln nicht zustimmen.
„Natürlich sind wir daran interessiert, gemeinsam am Naturschutz zu arbeiten, Schritt für Schritt, was darauf abzielt, einen katastrophalen Klimawandel zu verhindern, aber wir können den vorgeschlagenen Regeln, die eindeutig im Widerspruch mit den Normen der Welthandelsorganisation stehen, nicht zustimmen, daher verfolgen wir diese Diskussionen aufmerksam; wir werden mit unseren Partnern in allen Regionen der Welt, einschließlich der Europäischen Union, zusammenarbeiten“, sagte der Präsident laut Medien in einer Plenarsitzung beim Östlichen Wirtschaftsforum am Freitag.
Dem Präsidenten zufolge wollen einige Volkswirtschaften und Länder anderen Staaten ihre Wettbewerbsvorteile nehmen, weshalb zum Beispiel jetzt in der Europäischen Union über eine „Umweltsteuer“ gesprochen wird.
„Wir sehen, dass dies noch keine konsolidierte Position ist, und dass es unter Experten und auf der Regierungsebene ein Verständnis dafür gibt, dass das zunächst angekündigte Vorgehen nicht als fair und völkerrechtskonform bezeichnet werden kann“, fügte Putin hinzu.
Putin zufolge wird „der Kampf gegen den Klimawandel oft zur Lösung aktueller wirtschaftlicher Probleme eingesetzt, dies ist ein Wunsch, den Energiemarkt zu reformieren, und in vielen Ländern wird er in der innenpolitischen Agenda verwendet“.
Aurus - SNA, 1920, 02.09.2021
Russische Luxuskarosse Aurus bekommt Wasserstoff-Triebwerk – Foto vom östlichen Wirtschaftsforum
Die Europäische Kommission hat am 14. Juli einen Entwurf der grenzüberschreitenden CO2-Verordnung veröffentlicht. Demnach wollen europäische Beamte die in der EU hergestellten Produkte mit minimalen CO2-Emissionen und die Produkte anderer Länder, in denen Technologien mit hohen Emissionsausstößen verwendet werden, angleichen. Das CO2-Grenzausgleichsystem soll schrittweise eingeführt werden und gilt zunächst für eine ausgewählte Anzahl von Waren, bei denen ein hohes Risiko der Verlagerung von CO2-Emissionen besteht. Ab 2023 gilt für diese Produkte ein Berichterstattungssystem, um eine reibungslose Einführung und den Dialog mit Drittländern zu erleichtern, und die Importeure werden ab 2026 einen finanziellen Ausgleich zahlen müssen.
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