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 - SNA, 1920
Afghanistan
Aktuelle Nachrichten aus Afghanistan

Taliban an der Macht: „Wir sind schlaflos vor Angst. Jede Stunde kann etwas passieren.“

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Der Abzug der westlichen Truppen hat ein Machtvakuum in Afghanistan hinterlassen. Binnen weniger Wochen haben die Taliban* dieses genutzt und weite Teile des Landes eingenommen. Nun verhandeln westliche Diplomaten mit den Radikalen. Der Afghanistan-Flüchtling Osmani Abdulwaze zweifelt am Sinn dieser Verhandlungen.
Osmani Abdulwaze ist vor den Taliban geflüchtet. Nach einem Gefecht in seinem Heimatdorf verdächtigten sie ihn, mit der Armee zu kollaborieren. Seit 2012 ist er in Deutschland und arbeitet als Schreiner in Nordrhein-Westphalen. Seine Frau und seine Kinder konnte er in Sicherheit bringen – der Rest seiner Familie ist noch immer in Kabul. Täglich telefoniert oder schreibt er sich mit ihnen. Und stündlich hat er Angst, schlechte Nachrichten zu erhalten. Nachrichten von Anschlägen, Tod oder Verschleppung.
SNA-Moderator Benjamin Gollme spricht mit Abdulwaze über seine Kindheit in Afghanistan, seine Flucht und die aktuelle Situation in dem gebeutelten Land. Viele Eindrücke, aber wenig Hoffnung bleibt nach diesem Gespräch.
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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