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Koalition plant Impfauskunftsplicht – Arbeitgeber unzufrieden

© CC0 / kfuhlert / PixabayImpfung (Symbolbild)
Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.09.2021
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Die neuen Pläne der Koalition zur Impfauskunftspflicht sind am Freitag in die scharfe Kritik von Arbeitgebern geraten. Ihnen zufolge sind die künftigen Maßnahmen ungenügend.
„Es ist erstaunlich, dass aufgrund der Blockade eines Koalitionspartners dem betrieblichen Gesundheitsschutz Steine in den Weg gelegt werden“, sagte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger. „Es ist unverständlich, dass der Arbeitgeber bei der Festlegung und der Umsetzung der Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes den Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten berücksichtigen kann, ihn aber nicht erfragen darf.“
Am Donnerstagabend einigten sich Union und SPD, dass Arbeitgeber von Beschäftigten in Kitas, Schulen und Pflegeheimen künftig Informationen über eine Corona-Impfung oder eine überstandene Covid-Erkrankung verlangen können sollen. Dies reicht der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) nicht aus. Der Bundestag soll ihnen zufolge das Fragerecht für alle Branchen und Betriebe öffnen.
Im August hatten Bundesregierung und Bundesländer zudem beschlossen, dass es ab dem 11. Oktober bisher kostenlose Bürgertests nicht mehr geben soll. Darauf hatte die BDA kritisch reagiert und gefordert, das verpflichtende Testangebot der Arbeitgeber zu beenden.
Corona-Test (Syblolbild) - SNA, 1920, 10.08.2021
Keine gratis Corona-Tests? Arbeitgeber reagieren auf Bund-Länder-Beschlüsse mit Kritik
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