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GDL streikt weiter – Deutsche Bahn legt Berufung gegen Gerichtsbeschluss ein

© CC0 / MichaelGaida / PixabayDeutsche Bahn (Symbolbild)
Deutsche Bahn (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.09.2021
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Der Deutschen Bahn ist es in erster Instanz nicht gelungen, dem Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer ein Ende zu bereiten, und sie geht gegen das Urteil in Berufung. Dies teilte die DPA am Freitag mit.
Der Konzern will das Urteil in zweiter Instanz vor dem Landesarbeitsgericht prüfen lassen.
„Wir waren uns bewusst, dass die Hürden in einem Eilverfahren sehr hoch liegen und dass das Streikrecht in Deutschland mit gutem Grund sehr geschützt ist“, teilte eine Sprecherin des Konzerns mit. „Dennoch sehen wir es als unsere Verantwortung, im Interesse unserer Kunden nichts unversucht zu lassen, den Streik zu beenden.”
Bahnkunden haben am Wochenende mit Ausfällen, Verspätungen und vollen Zügen zu rechnen, da der Streik voraussichtlich bis Dienstag geht. Erst 40 Prozent der Züge sind im Regional- und S-Bahnverkehr unterwegs, stärkere Einschränkungen gab es im Osten des Landes und in einigen Metropolregionen. Am Wochenende solle das Fahrplanangebot erweitert werden, so der Konzern. Fernzüge zwischen Rostock, Berlin und Dresden sollen wieder unterwegs sein.
Zuvor war der Versuch des Vorsitzenden Richters Volker Schulze gescheitert, mit einem Vergleich beide Seiten zu versöhnen. Am Mittwoch lehnte die GDL ein verbessertes Tarifangebot ab, da der Staatskonzern den Geltungsbereich des Angebotes nur auf das Fahrpersonal begrenzen wollte, was zur Spaltung der Gewerkschafter in erste und zweite Klasse führen könnte. Einem Gewerkschafter zufolge wolle die DB einem Teil der GDL-Mitglieder ihre verfassungsgemäßen Rechte entziehen.
Hauptquartier der Deutschen Bahn - SNA, 1920, 02.09.2021
Tarifstreit: Arbeitsgericht lehnt Verfügung gegen Lokführer-Streik ab
Der Streik begann am Mittwochabend im Güterverkehr, seit Donnerstagmorgen wird auch der Personenverkehr der Bahn bundesweit bestreikt.
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