Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

USA: Flutopferzahl nach Hurrikan „Ida“ steigt auf mindestens 44

© REUTERS / MAXAR TECHNOLOGIESÜberflutete Gegend im US-Bundesstaat New Jersey
Überflutete Gegend im US-Bundesstaat New Jersey - SNA, 1920, 03.09.2021
Abonnieren
Vom Hurrikan „Ida“ verursachte Sturzfluten haben in vier nordöstlichen US-Bundesstaaten mindestens 44 Menschen das Leben genommen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag.
Der Hurrikan, der Ende August auf die Küste von Louisiana traf, fegt nun über die Bundesstaaten New York, New Jersey, Pennsylvania und Connecticut und bringt 15 bis 20 Zentimeter Niederschlag mit sich. Die Einwohner müssen unter anderem mit überfluteten Kellern, Stromausfällen und beschädigten Dächern rechnen – und auch mit Hilferufen von Familienmitgliedern und Freunden.
In der Stadt New York City kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, drei weitere Opfer wurden im New Yorker Vorort Westchester gemeldet. Im Bundesstaat New Jersey ist laut seinem Gouverneur Phil Murphy von 23 Flutopfern die Rede.
Mehrere Menschen wurden wahrscheinlich von den Wassermengen mitgerissen, als sie versuchten, Schlamm von Einlaufgittern in der Straße zu entfernen.
Rekordregen von Hurrikan „Ida“ - SNA, 1920, 02.09.2021
Hurrikan „Ida“ wütet an Ostküste der USA: 22 Tote gemeldet – Medien
Weitere Menschen – mindestens vier – starben in ihren PKW, als sich die Autobahnen in New Jersey rasch in Flüsse verwandelten und die Autofahrer einschlossen.
Außerdem verlor nach Angaben der „Washington Post” ein 19-jähriger junger Mann im Bundesstaat Maryland sein Leben beim Versuch, seine Mutter aus einer überschwemmten Wohnung zu retten.
Somit ist die Zahl der Hurrikan-Opfer im Nordosten der USA deutlich höher als in Louisiana, wo die bestätigte Todeszahl bei neun liegt – obwohl „Ida” beim Auftreffen auf Louisiana ein Hurrikan der Kategorie 4 war und sich später abschwächte.
Darüber hinaus waren knapp 170.000 Einwohner von vier nordöstlichen Bundesstaaten am Donnerstag ohne Strom, überwiegend in Pennsylvania und New Jersey.
Die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, schrieb das tödliche Unwetter dem Klimawandel zu:
„Wegen des Klimawandels ist das leider etwas, womit wir mit großer Regelmäßigkeit werden rechnen müssen”, sagte sie.
Laut einem vor kurzem veröffentlichten Bericht der Weltorganisation für Meteorologie ist die Zahl von Naturkatastrophen wie Hitzewellen und Überschwemmungen innerhalb von 50 Jahren um das Fünffache gestiegen.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала