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EU-Außenminister: Krise an weißrussischer Grenze künstlich geschaffen

© CC0 / pixel2013 / PixabayFlagge der Europäischen Union
Flagge der Europäischen Union - SNA, 1920, 03.09.2021
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Die Außenminister der EU-Länder haben laut EU-Chefdiplomat Josep Borrell in einer informellen Beratung am Freitag in Slowenien die aktuelle Situation an der Grenze zu Weißrussland erörtert und bestätigt, dass es sich dabei um eine künstlich geschaffene Krisensituation mit Migranten handele.
„Die Behörden Weißrusslands haben Migranten für eine künstliche Druckausübung an unseren Ostgrenzen genutzt… Die Minister bekundeten ihre Solidarität mit Litauen, Lettland und Polen. Wir sind bereit, alle Unterstützungsmaßnahmen zu ergreifen, falls die Situation dies erfordert“, so Borrell in einer Pressekonferenz.
Litauen, Lettland und Polen haben in letzter Zeit über sich häufende Festnahmen illegaler Migranten an der Grenze zu Weißrussland berichtet und Minsk beschuldigt, eine Migrationskrise heraufbeschworen zu haben.
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Die EU behauptet, dass Weißrussland Migranten als „Hybridwaffe“ gegen die Europäische Union nutze, nachdem einschränkende Maßnahmen gegen Minsk verhängt worden waren.
Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko hatte erklärt, dass Minsk den Andrang von illegalen Migranten in EU-Länder nicht mehr abhalten werde. Denn wegen westlicher Sanktionen „gibt es weder Geld noch Kräfte“ dafür.
Die weißrussischen Grenztruppen haben wiederholt über eine gewaltsame Ausweisung von Migranten aus Litauen, Polen und Lettland auf weißrussisches Staatsgebiet berichtet.
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