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Höchste Rate seit Beginn der Währungsunion: Erzeugerpreise in Eurozone steigen in Rekordtempo

© SNA / Alexej SuchorukowGeld (Archiv)
Geld (Archiv) - SNA, 1920, 03.09.2021
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Der Preisanstieg auf Herstellerebene in der Eurozone vollzieht sich weiter in Rekordgeschwindigkeit. Die Erzeugerpreise legten im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte.
Mit 12,1 Prozent Anstieg legten die Erzeugerpreise im Juli mit der höchsten Rate seit Beginn der Währungsunion 1999 zu. Im Juni hatte die Wachstumsrate ein Rekordhoch von 10,2 Prozent erreicht.
Experten wurden von der Stärke des jüngsten Preissprungs überrascht. Sie hatten für Juli einen Anstieg von 11,1 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, um 2,3 Prozent.
Besonders deutlich verteuerte sich Energie mit 28,9 Prozent in einem Jahr. Die Preise von Vorleistungsgütern stiegen mit mehr als zwölf Prozent ebenfalls stark. Dies dürfte mit den Engpässen und Lieferschwierigkeiten im internationalen Warenhandel zusammenhängen.
Die Erzeugerpreise messen den Preisdruck auf Herstellerebene, indem sie die Verkaufspreise der Unternehmen erfassen. Die Entwicklung fließt teilweise in die Verbraucherpreise ein, an denen die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik ausrichtet. Auch auf Verbraucherebene hat sich die Teuerung verstärkt: Mit 3,0 Prozent liegt die Inflationsrate deutlich über dem mittelfristigen Zielwert der EZB von zwei Prozent. Die Notenbank will dennoch ihre extrem lockere Geldpolitik fortsetzen, da sie die Rate für vorübergehend hält.
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