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USA sagen Ukraine weitere Militärhilfe zu

© SNA / Michail Turgijew / Zur BilddatenbankWeißes Haus
Weißes Haus - SNA, 1920, 02.09.2021
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US-Präsident Biden geißelt bei einem Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Selenski die „russische Aggression“. Die Ukraine kann auf zusätzliche Militärhilfe aus Washington bauen. Der von Kiew angestrebte Nato-Beitritt ist derzeit aber nicht in Sicht.
Die USA bauen ihre Militärhilfe für die Ukraine aus und liefern dem Land weitere Rüstungsgüter zur Verteidigung gegen Russland. Nach einem Treffen von US-Präsident Joe Biden mit seinem ukrainischen Kollegen Wladimir Selenski am Mittwoch im Weißen Haus kündigten die USA ein neues „Sicherheits-Hilfspaket“ im Umfang von 60 Millionen US-Dollar (51 Millionen Euro) an. Darin enthalten seien zusätzliche Panzerabwehrraketen vom Typ Javelin und andere Rüstungsgüter, „damit sich die Ukraine wirksamer gegen russische Aggression verteidigen kann“. Die US-Unterstützung für die ukrainischen Sicherheitskräfte beläuft sich nach Angaben des Weißen Hauses auf 2,5 Milliarden Dollar seit 2014.

Gemeinsam gegen Nord Stream 2

In einer gemeinsamen Erklärung nach dem Treffen im Weißen Haus unterstrichen die USA und die Ukraine ihren anhaltenden Widerstand gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Die beinahe fertiggestellte Pipeline, die Gas von Russland nach Deutschland liefern soll, sei „eine Bedrohung für die Energiesicherheit Europas“. Die USA sicherten zu, sich dafür einzusetzen, dass die Ukraine Transitland für russisches Gas bleibe. Dafür will sich – nach einer kürzlich erfolgten Einigung mit den USA in dem Streit um das Projekt – auch die Bundesregierung engagieren. Die Ukraine ist auf die Einnahmen aus der Durchleitung angewiesen.
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Nato-Beitritt ungewiss

Zuvor hatte es von hochrangigen Beamten aus dem Weißen Haus mit Blick auf einen von der Ukraine angestrebten Nato-Beitritt geheißen, dass die Regierung zuvor tiefgreifende Reformen umsetzen müsse. Dabei mache die Ukraine Fortschritte. In der gemeinsamen Erklärung hieß es: „Die Vereinigten Staaten unterstützen das Recht der Ukraine, ihren künftigen außenpolitischen Kurs ohne Einmischung von außen selbst zu bestimmen.“ Das gelte auch für die Bestrebungen des Landes, der Nato beizutreten. Die USA würden die Ukraine bei Reformen unterstützen. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, betonte, die USA entschieden nicht darüber, wer Nato-Mitglied werde.
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