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U-Boot-Reaktor am Grund der Karasee in Nordrussland entdeckt

© SNA / Wladimir PesnjaKarasee (Archivbild)
Karasee (Archivbild) - SNA, 1920, 02.09.2021
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Das russische Katastrophenschutzministerium sucht derzeit in den Meeresgewässern im Norden Russlands nach radioaktiven Altlasten aus der Sowjetzeit. Dabei haben die Suchmannschaften in der Karasee den Kernreaktor eines U-Boots entdeckt.
Der Reaktor sei im Zuge einer Schallwellenuntersuchung des Meeresbodens entdeckt worden. Er stamme vom U-Boot K-19 und befinde sich in einem Container, teilte ein vor Ort eingesetzter Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes via Facebook mit.
Bei der Suchaktion kommt ein ozeanografisches Forschungsschiff der Russischen Akademie der Wissenschaften zum Einsatz. Der Meeresboden wird von diesem Schiff aus mithilfe einer Unterwasserdrohne sondiert. Der Fund soll zunächst eingehend begutachtet werden, danach sollen eine Spektralanalyse durchgeführt und Proben vom Bewuchs am Reaktor entnommen werden.
Im Verlauf von Jahrzehnten wurden an mehreren Stellen der Karasee zahlreiche radioaktivverseuchte Objekte versenkt. Dazu zählen unter anderem ausgemusterte Atom-U-Boote und atomare Eisbrecher samt ihren Reaktoren. Auch Munitionsreste und Chemieabfälle lagern vor der Nordküste Russlands in bis zu 500 Metern Tiefe. Das russische Katastrophenschutzministerium erstellt derzeit im Auftrag der Regierung ein detailliertes Verzeichnis dieser Altlasten.
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