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Bundestagswahl 2021: SPD im ARD-DeutschlandTrend stärkste Kraft – Union auf Rekordtief

© REUTERS / LEON KUEGELERBUndestagswahlkampf 2021: SPD-Kanzlerkandidat Ollaf Scholz bei der Auftaktkundgebung in Bochum
BUndestagswahlkampf 2021: SPD-Kanzlerkandidat Ollaf Scholz bei der Auftaktkundgebung in Bochum - SNA, 1920, 02.09.2021
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Eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage von Infratest dimap hat ergeben, dass die SPD rund drei Wochen vor der Bundestagswahl im ARD-DeutschlandTrend zugelegt und die Union hinter sich gelassen hat. Zuletzt lag die SPD im Februar 2017 um einen Punkt vor der Union - seitdem nicht mehr.
Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, würde sich die SPD um sieben Punkte verbessern und käme auf 25 Prozent, die Union auf 20 Prozent und die Grünen auf 16 Prozent. Die FDP läge bei 13, die AfD bei 12 Prozent. Die Linke käme auf sechs Prozent.
Gut jeder Dritte befürwortet der Umfrage zufolge im Moment einen politischen Wechsel in Berlin zugunsten eines SPD-geführten Bündnisses. Jeder Vierte unterstützt eine weitere unionsgeführte Regierung, jeder Achte eine unter Führung der Grünen. 28 Prozent äußerten keine Präferenz.
Bei einer Direktwahl des Kanzlers würden vier von zehn Befragten (43 Prozent) für den SPD-Kandidaten Olaf Scholz stimmen. Er liegt damit weiterhin deutlich vor dem Unionskandidaten Armin Laschet (16 Prozent) und Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock (12 Prozent). Fast 30 Prozent können oder wollen sich noch nicht entscheiden.
Außerdem wurden die Bürgerinnen und Bürger gefragt, welchen der drei sie bei bestimmten Charaktereigenschaften vorne sehen. Im direkten Vergleich wird Vizekanzler Scholz von 42 Prozent der Deutschen aktuell am sympathischsten eingeschätzt - das sind 24 Punkte mehr als im Mai 2021. 43 Prozent nennen ihn am glaubwürdigsten (+21). Unmittelbar nach Bekanntgabe ihrer Kanzlerkandidatur im Mai hatte Baerbock in beiden Punkten noch die meisten Befragten überzeugt. Noch deutlicher als im Frühjahr wird Scholz aktuell Führungsstärke zugeschrieben (53 Prozent; +22).
Twitter (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.08.2021
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Von den drei Personen, die sich um das Kanzleramt bewerben, bekommt Scholz den meisten Rückenwind aus der eigenen Anhängerschaft: 87 Prozent der SPD-Anhänger favorisieren den eigenen Kandidaten im Kanzleramt. Unter den Grünen-Anhängern würden sechs von zehn (61 Prozent) für Baerbock votieren – und in den Reihen der Unionsparteien würde knapp die Hälfte (47 Prozent) für Laschet stimmen.
Grundsätzlich würden Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung widerspiegeln und seien keine Prognosen auf den Wahlausgang, hieß es bei DPA. Sie seien außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem würden nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten erschweren. Auch in den Umfragen anderer Institute hätte die SPD die Union zuletzt ein- und überholt.
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