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Roboarmy-Festival mit Roboterkampffahrzeugen, Pionierrobotern, Android und Roboterhund

© SNA / Nikolaj JolkinUran-9-Panzerroboter
Uran-9-Panzerroboter - SNA, 1920, 02.09.2021
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Neben Roboterkampffahrzeugen und Pionierrobotern haben führende russische Forschungslaboratorien auf der Ausstellungsfläche „Roboarmy“ innerhalb der Militärtechnikmesse „Army 2021“ Muster von Robotik und Spitzentechnologie präsentiert: einen Android (menschenähnlicher Roboter) und einen Roboterhund.
Oleg Kiwokurzew, Mitgründer und Entwicklungsleiter der Firma „Promobot“ in Perm, die sich auf Gesichts- und Spracherkennung, Mechatronik, neuronale Netze und künstliche Intelligenz spezialisiert hat, stellte den Android „Robo-C“ vor. „Er kann das Äußere eines jeden Menschen auf der Erde annehmen, unabhängig von Geschlecht, Alter und Nationalität, kann mit Menschen leicht kommunizieren, Fragen beantworten, Gesichter und Sprache erkennen. Der Android ist mit Silikonhaut, Behaarung, Augenbrauen und Wimpern ausgestattet. Auf seinem Gesicht sind 36 Servomotoren angebracht, die über negative Rückkopplung gesteuert werden, mit der die Bewegungswerte genau kontrolliert und die menschlichen Gesichtsmuskeln nachgeahmt werden können.“
Der Mensch habe 42 und das Produkt von Promobot 36 Gesichtsmuskeln, so sei das Unternehmen dem natürlichen Menschen näher als jemand sonst auf dem Markt gekommen, sagt der Forscher im SNA-Interview. „Unser Robo-C kann gut 600 menschliche Gesichtsausdrücke wiedergeben und beliebige Emotionen je nach Situation zeigen, beginnend mit Ärger bis hin zu Erstaunen und Freude. Der Android bezieht Informationen aber nicht über Augen, sondern über eine extra Kamera im Brustkorb. Von dieser Stelle aus bietet sich die beste Übersicht. Dennoch sind die Augen unseres Androids beweglich. Seine Pupillen folgen dem Geschehen überall um ihn herum. Seine Augenbrauen, Backenknochen und Unterkiefer sind beweglich.“
© SNA / Nikolaj Jolkin

Android Robo-C

Android Robo-C - SNA
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Android Robo-C

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Der zur Minenräumung bestimmte Pionierroboter "Uran-6", der sich beim Einsatz in Berg-Karabach bewährte. Er räumt Schützenminen bis zu 1 Kilogramm in TNT-Äquivalent. Die Steuerungsreichweite im offenen Gelände beträgt 800 Meter.

Der zur Minenräumung bestimmte Pionierroboter "Uran-6", der sich beim Einsatz in Berg-Karabach bewährte. Er räumt Schützenminen bis zu 1 Kilogramm in TNT-Äquivalent. Die Steuerungsreichweite im offenen Gelände beträgt 800 Meter. - SNA
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Der zur Minenräumung bestimmte Pionierroboter "Uran-6", der sich beim Einsatz in Berg-Karabach bewährte. Er räumt Schützenminen bis zu 1 Kilogramm in TNT-Äquivalent. Die Steuerungsreichweite im offenen Gelände beträgt 800 Meter.

© SNA / Nikolaj Jolkin

Eine Allwetter-Marinedrohne, die bei Wellenhöhen von bis zu 1,5 Metern auf dem Wasser starten und landen kann. Stabiler Flug bei Regen, Schnee und sandigem Wind

Eine Allwetter-Marinedrohne, die bei Wellenhöhen von bis zu 1,5 Metern auf dem Wasser starten und landen kann. Stabiler Flug bei Regen, Schnee und sandigem Wind - SNA
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Eine Allwetter-Marinedrohne, die bei Wellenhöhen von bis zu 1,5 Metern auf dem Wasser starten und landen kann. Stabiler Flug bei Regen, Schnee und sandigem Wind

© SNA / Nikolaj Jolkin

Springender Roboterhund

Springender Roboterhund - SNA
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Springender Roboterhund

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Android Robo-C

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Der zur Minenräumung bestimmte Pionierroboter "Uran-6", der sich beim Einsatz in Berg-Karabach bewährte. Er räumt Schützenminen bis zu 1 Kilogramm in TNT-Äquivalent. Die Steuerungsreichweite im offenen Gelände beträgt 800 Meter.

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Eine Allwetter-Marinedrohne, die bei Wellenhöhen von bis zu 1,5 Metern auf dem Wasser starten und landen kann. Stabiler Flug bei Regen, Schnee und sandigem Wind

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Springender Roboterhund

„Jetzt zeigen wir einen Android mit dem Äußeren eines unserer Entwicklerr, Alexej Juschakow“, so Kiwokurzew.
„Solche Roboter können in Museen, Handelszentren, Kinos und öffentlichen Einrichtungen Anwendung finden. Sie können mit Besuchern kommunizieren, Dokumente scannen und ausfüllen, beispielsweise in einer Behörde Kunden-Wartemarken ausdrucken oder andere Dienstleistungen erbringen.“
Nach der Anwendung in der Armee gefragt, sagte der Roboterentwickler: „Es gibt auch dort viel langweilige Verwaltungsarbeit. Der Robo-C soll die Menschen von Routine entlasten. Etwa sitzt ein Mitarbeiter tagsüber an der Wache oder am Durchlass und nimmt, wenn ein Wagen heranfährt, ein Formular, schreibt einen Passierschein, prüft Personalausweise. Diese ganze Arbeit kann von dem Roboter erledigt werden. In einem Militärkommissariat könnte er Besucher empfangen und sie an das erforderliche Zimmer verweisen.“
Vorläufig könne der Robo-C nicht aufstehen und nicht gehen, „aber wir forschen in diese Richtung. Er hat bereits bewegliche Arme mit 12 Freiheitsgraden. Jeder Arm des Roboters wird mit acht Motoren angetrieben. Er wird eine Last von bis zu zwei Kilogramm tragen, Gegenstände in die Hand nehmen, die Richtung weisen, dem Gesprächspartner die Hand drücken können. Der Roboter hat drei Betriebsmodi: Basisgebärden für Kommunikation, Bewegungen auf externen Befehl (man kann den Roboter um eine Geste bitten, zum Beispiel mit der Hand zu winken) und auf Befehl des Entwicklungsingenieurs. In der Perspektive wollen wir dem Roboter das Schreiben in verschiedenen Sprachen und das Zeichnen beibringen“, sagte Kiwokurzew abschließend.
Mehrzweckrakete „Erzeugnis 305E“ - SNA, 1920, 01.09.2021
Rakete mit unübertrefflichen Eigenschaften auf der Messe „Army 2021“ vorgestellt
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