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Afghanistan
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Facebook hilft bei Ausreise von 175 Afghanen

© CC0 / geralt / PixabayFacebook (Symbolbild)
Facebook (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.09.2021
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Facebook hat nach eigenen Angaben zur Evakuierung mehrerer Menschen aus Afghanistan beigetragen. Darüber berichtet das US-Nachrichtenportal „Axios“ unter Berufung auf einen Sprecher des sozialen Netzwerks am Donnerstag.
„Im Zuge der Unterstützung von Facebook-Mitarbeitern und engen Partnern bei der Ausreise aus Afghanistan schlossen wir uns den Bemühungen an, einer Gruppe von Journalisten und ihren Familien zu helfen, die sich in großer Gefahr befanden“, teilte der Facebook-Sprecher am Mittwoch mit. Die Gruppe sei unter Führung der mexikanischen Regierung mit Unterstützung der Vereinigten Arabischen Emirate erstmals nach Mexiko gebracht, so der Sprecher.
82,4 Millionen Flüchtlinge weltweit

82,4 Millionen Menschen waren Ende 2020 wegen Konflikten, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen weltweit auf der Flucht, knapp drei Millionen mehr als im Vorjahr, so der UNHCR. Darunter sind über 26 Millionen Flüchtlinge, von denen etwa die Hälfte unter 18 Jahren alt ist. Der Großteil der gewaltsam Vertriebenen sind die so genannten Binnenvertriebenen (48 Millionen). Die übrigen Millionen Menschen sind Flüchtlinge unter UNCHR-Mandat (20,7 Millionen), palästinensische Flüchtlinge unter UNRWA-Mandat (5,7 Millionen), Asylsuchende (4,1 Millionen) und Vertriebene aus Venezuela (3,9 Millionen).

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Die mexikanische Regierung bestätigte laut „Axios“ am Mittwoch, dass eine Gruppe von 175 afghanischen Staatsbürgern auf dem internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt eingetroffen sei, die „aus Mitarbeitern sozialer Medien, Aktivisten und unabhängigen Journalisten und ihren Familien, darunter 75 Kinder, besteht“.

Evakuierung aus Afghanistan zu Ende

Am Dienstag war die Frist für den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan fällig. Wie das Weiße Haus am Montag mitteilte, brachten die USA und ihre Verbündeten bei der Evakuierung seit dem 14. August rund 116.700 Menschen in Sicherheit. Immer noch wollen Zehntausende Menschen aus Afghanistan vor den Taliban* fliehen – die meisten von denen sind Afghanen.
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Die USA und ihre westlichen Partner haben wiederholt, dass es auch nach dem Ende des Einsatzes möglich sein muss, Menschen in Sicherheit zu bringen. Der UN-Sicherheitsrat forderte am Montag die militant-islamistischen Taliban in Afghanistan erneut auf, die Menschenrechte zu wahren und Ausreisewillige ungehindert passieren zu lassen. In seltener Einigkeit verabschiedete das mächtigste UN-Gremium eine entsprechende Resolution.
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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