Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Biden-Selenski Treffen in Washington: Russland wieder für „Aggression“ verantwortlich

© AP Photo / Evan VucciJoe Biden und Wladimir Selenski - Treffen in Washington
Joe Biden und Wladimir Selenski - Treffen in Washington - SNA, 1920, 02.09.2021
Abonnieren
Die Vereinigten Staaten haben ihr Engagement für die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine bekräftigt und werden die Ukraine unterstützen, Russland für seine angebliche Aggression zur Rechenschaft zu ziehen. Dies teilten die Staatspräsidenten der beiden Länder in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch mit.
US-Präsident Joe Biden und sein ukrainischer Kollege Wladimir Selenski haben sich während des Treffens in Washington auf engere Kooperation bei der Verteidigung geeinigt und stellten einen strategischen Verteidigungsrahmen fertig. Dessen Ziel ist es, die bilaterale strategische Verteidigungs- und Sicherheitszusammenarbeit zu stärken, darunter „die Zusammenarbeit in solchen Bereichen wie die Sicherheit am Schwarzen Meer, die Cyberverteidigung und der Austausch von Aufklärungsinformationen sowie die Bekämpfung der russischen Aggression.“
Die USA haben sich auf die Seite Kiews gestellt, indem sie Russland für den Konflikt in der Ostukraine verantwortlich machten.
„Im 21. Jahrhundert darf es den Nationen nicht erlaubt sein, Grenzen mit Gewalt neu zu ziehen. Russland hat diese Grundregel in der Ukraine verletzt. Souveräne Staaten haben das Recht, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre eigenen Allianzen zu wählen“, so die Erklärung. „Die Vereinigten Staaten stehen an der Seite der Ukraine und werden weiterhin daran arbeiten, Russland für seine Aggression zur Rechenschaft zu ziehen. Amerikas Unterstützung für die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine ist unerschütterlich.“
Der Erklärung zufolge forderte Russlands Aggression, einschließlich des Krieges in der Ostukraine und der Einnahme der Krim, mehr als 14.000 ukrainische Menschenleben. Sie destabilisierte Europa und die Schwarzmeerregion und bedrohte die globale regelbasierte Ordnung.
„Die Vereinigten Staaten erkennen die angebliche Annexion der Krim durch Russland nicht an und werden sie niemals anerkennen.“
Wladimir Selenski äußerte sich auch zu dem Treffen während eines Mediengespräches am Mittwoch: „Ich weiß nicht, ob es ‚Chemie‘ gab. Aber die Tatsache, dass das Treffen statt einer Stunde zwei Stunden dauerte, zeigt, dass die Parteien am Dialog und an den Ergebnissen dieses Dialogs interessiert sind.“ Der ukrainische Präsident fuhr fort: „Ich glaube, dass das Treffen in einer normalen, produktiven, nicht in einer ständig sonnigen Atmosphäre stattfand, sondern als ein männliches Gespräch verlief.“
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin begleitet den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski in das Pentagon in Arlington, Virginia, USA, den 31. August 2021.  - SNA, 1920, 01.09.2021
Selenski zu Besuch in Washington – Biden verzichtet auf gemeinsame Pressekonferenz 
Russlands Beziehungen zu der Ukraine und zu dem Westen verschlechterten sich 2014 nach der gewaltigen Absetzung von Präsidenten Viktor Janukowitsch. Kiew hatte damals eine Militäroperation in seiner russischsprachigen Donbass-Region gestartet, während die Krim in einem Referendum für den Wiedereinstieg in Russland gestimmt hatte.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала