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Opferfamilien von 9/11 drängen US-Regierung zur Untersuchung „verlorener“ FBI-Beweise

FBI (Archivbild) - SNA, 1920, 02.09.2021
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Familienangehörige von Opfern der Flugzeugangriffe vom 11. September 2001 haben am Donnerstag eine Aufsichtsbehörde der US-Regierung um Untersuchung der womöglich „zerstörten“ Beweise gebeten, die Saudi-Arabien mit den Verantwortlichen in Verbindung bringen sollen.
„Die Umstände machen es wahrscheinlich, dass ein oder mehrere FBI-Beamte vorsätzliches Fehlverhalten mit der Absicht begangen haben, Beweise zu vernichten oder geheim zu halten, um ihre Offenlegung zu vermeiden“, hieß es in einem Brief an den Generalinspekteur des Justizministeriums, Michael Horowitz, der von etwa 3.500 Personen unterzeichnet wurde – Familien von Opfern, Ersthelfer und Überlebende.
Mit dieser Anfrage suche man Beweise, darunter Telefonaufzeichnungen und ein Videoband einer Party in Kalifornien, an der zwei der Entführer mehr als ein Jahr vor dem Attentat teilgenommen hätten.
„Angesichts der Bedeutung der fehlenden Beweise für die 9/11-Untersuchungen sowie der wiederholten Fehlbehandlung dieser Beweise durch das FBI ist eine unschuldige Erklärung nicht glaubhaft“, hieß es weiter.
Das FBI wollte sich zu dem Schreiben nicht äußern. Saudi-Arabien hatte zuvor erklärt, es habe keine Rolle bei den Angriffen der entführten Flugzeuge gespielt. Die saudische Botschaft in Washington habe ihre Stellungnahme noch nicht mitgeteilt.
Im August forderten viele Familien US-Präsident Joe Biden auf, 20-jährige Gedenkveranstaltungen zu überspringen, es sei denn, er gebe Dokumente frei, die ihrer Meinung nach zeigen, dass saudi-arabische Beamte die Angriffe unterstützt hätten. „Meine Verwaltung ist bestrebt, das größtmögliche Maß an Transparenz nach dem Gesetz zu gewährleisten“, reagierte darauf Biden.

Terroranschlag vom 11. September

Am 11. September 2001 wurden in den USA 3.000 Menschen getötet, darunter mehr als 2.600 im World Trade Center, 125 im Pentagon und 265 in den vier Flugzeugen.
15 der 19 Entführer sollen aus Saudi-Arabien gekommen sein. Eine US-Regierungskommission fand allerdings keine Hinweise darauf, dass Saudi-Arabien Al-Qaida direkt finanzierte. Das ließ offen, ob einzelne saudische Beamte dies getan haben könnten.
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