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Mit Ziegen gegen Buschfeuer: Farmer in Australien finden ungewöhnliches Mittel

Ziegen
 - SNA, 1920, 01.09.2021
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Farmer der Gemeinde Clandulla im australischen Bundesstaat New South Wales wollen sich vor möglichen Buschfeuern mit einem ungewöhnlichen Mittel schützen. Für diesen Zweck haben sie eine Herde von Geißen und Böcken ausgeliehen. Das berichtete der Sender 9News am Mittwoch unter Verweis auf die örtliche Feuerwehr.
Demnach werden hungrige Ziegen zwei Monate lang in Clandulla grasen und sich durch jedes Laub fressen, das ein Feuer auslösen könnte.
In dem Örtchen bestehe wegen trockener Gräser und Pflanzen große Brandgefahr. Allein in den kommenden drei Wochen würden die Ziegen zwei Hektar kahl fressen und so eine Pufferzone vor dem Dorf mit 200 Einwohnern schaffen.
Ziegen verbringen fast ihre ganze Zeit mit dem Essen und knabbern ununterbrochen an Gras und Sträuchern.
„Ziegen fressen Sträucher, kleine Baumsetzlinge und holziges Unkraut, die viele andere Tiere nicht anführen“, schilderte der Bauer Michael Blewitt gegenüber dem Blatt.
Dies werde jetzt von der ländlichen Feuerwehr gut genutzt – hungrige Ziegen tragen dazu bei, das Risiko von Buschbränden zu verringern.
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Es sei das erste Mal, dass die Methode in Australien angewandt werde. In Spanien, Portugal und den USA seien aber bereits ähnliche Versuche unternommen worden.
Die Gemeinde Clandulla liegt 225 Kilometer nordwestlich von Sydney.
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