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Schulen in USA wegen Maskenpflicht für Kinder bestraft

© CC0 / coyot / PixabaySchüler (Symbolbild)
Schüler (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.09.2021
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Inmitten eines Anstiegs der COVID-19-Fälle, der hauptsächlich von der Delta-Variante verursacht wird, haben mehrere Schulen im US-Bundesstaat Florida eine Maskenpflicht eingeführt. Damit widersetzten sie sich der Anordnung des republikanischen Gouverneurs Ron DeSantis, laut dem ein obligatorisches Maskentragen für Schüler verboten ist.
Darüber hinaus hat das Bildungsministerium Gelder der Landkreise Alachua und Broward Gelder in Höhe der Monatsgehälter der Schulvorstandsmitglieder einbehalten. Das obligatorische Tragen von Gesichtsmasken verletze die Rechte der Eltern auf eigene Entscheidungen bezüglich der Sicherheit und der Gesundheit ihrer Kinder, hieß es zur Begründung.
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Die Strafe wird laut dem Bildungskommissar Richard Corcoran monatlich fortgesetzt, bis jede Schulbehörde die Anordnung von DeSantis erfüllt. Es gibt aber ein heikles Detail – das alles kommt trotz eines Gerichtsurteils der vergangenen Woche, in dem festgestellt wurde, dass die Anordnung von DeSantis „ohne rechtliche Befugnis“ war.
Der Richter hat eine einstweilige Verfügung erlassen, die die Bildungsabteilung daran hindert, Schulen für Maskenpflicht zu bestrafen. Eine endgültige Entscheidung wurde jedoch laut der Zeitung „Miami Herald“ nicht offiziell getroffen. Corcoran erwähnte das Urteil in seiner Erklärung am Montag nicht. Das Bildungsministerium kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
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