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Rakete mit unübertrefflichen Eigenschaften auf der Messe „Army 2021“ vorgestellt

© SNA / Nikolaj JolkinMehrzweckrakete „Erzeugnis 305E“
Mehrzweckrakete „Erzeugnis 305E“ - SNA, 1920, 01.09.2021
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Die leichte ferngesteuerte ultrapräzise Mehrzweckrakete mit dem Codenamen „Erzeugnis 305E“ wurde als ein weiteres Meisterwerk der russischen Rüstungsindustrie präsentiert. Laut dem Produzenten besitzt die Neuentwicklung sehr viele Vorzüge, die sie objektiv zu der weltbesten von diesem Typ machen.
Der Sprecher der Forschungs- und Produktionsholding Maschinenbaukonstruktionsbüro Alexander Romanjuk erläuterte gegenüber SNA: „Es ist eine sehr leichte, zugleich aber ziemlich starke Rakete, die korrekt, präzise und sicher funktioniert. Das Erzeugnis 305E eignet sich zur Bekämpfung der Ziele, die bereits anhand von externen Zielsignaturen aufgeklärt wurden, aber auch der operativ festgestellten beweglichen wie unbeweglichen, einzelnen und gruppierten Land- und Überwasserobjekte, die sich infolge des Infrarot-Kontrastes von der Boden- bzw. Wasseroberfläche abheben. Darüber hinaus kann die Rakete das gegnerische Personal treffen – sowohl auf offenem Gelände als auch in Deckung.“
Ihre gelenkte Flugweite beträgt 14,5 Kilometer. Das Leitsystem der neuen hubschraubergestützten Rakete setzt sich aus Trägheitslenkung mit einer Kursberichtigung durch Satellitennavigation und Zielsuchsteuerung und der Möglichkeit der manuellen Zielansteuerung zusammen. „Der Flugkörper wird nicht so sehr gegen Panzer als vielmehr gegen entfernte Ziele in der Tiefzone eingesetzt“, so der Sprecher der Holding. „Die Rakete hat einen IR-Zielsuchkopf, ein mit GLONASS verbundenes ‚strapdown‘ Trägheitsnavigationssystem, einen Höhenmesser und einen Funkkanal zur Verbindung mit dem Kampfhubschrauber, der sie abgefeuert hat.“
Wladimir Onokoj, der Sprecher des Konzerns, zeigt die Maschinenpistole PPK-20 mit einem umklappbaren Teleskopkolben - SNA, 1920, 01.09.2021
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Die Rakete habe mehrere Betriebsmodi, fährt Romanjuk fort. „Beim ersten Modus ,abgeschossen und vergessen‘ hat sie unmittelbar unter dem Boden des Hubschraubers das Ziel erfasst und erfüllt dann ihre Aufgabe ohne jegliche Einmischung der Besatzung. Die zweite Möglichkeit: Der Hubschrauber hat mit dem eigenen Zielsuchsystem das Ziel ausgemacht und seine Koordinaten an die Rakete gesendet, die zunächst im Trägheitsmodus fliegt und anschließend das Ziel anhand der in ihr eingespeicherten Vorlage erfasst.“
Die dritte Option „abgeschossen, beobachte, korrigiere“ wird laut dem Holding-Vertreter verwendet, „wenn der Hubschrauber sich in einiger Entfernung befindet und mit seinen internen Ortungs- und Zielsuchgeräten das Ziel nicht entdecken kann. Die ungefähre Ziellage wird dem Schützen mitgeteilt. Er schießt in diese Richtung Raketen im Trägheitsmodus ab. Ein paar Kilometer vor dem Zieleinflug sendet die Rakete an den Hubschrauber das Bild, das von dem Selbststeuerungskopf erfasst wurde. Der Schütze, der den Raketenstart getätigt hat, weist der Rakete das Ziel, die es anschließend erfasst und ansteuert bis zum Volltreffer.“
Alexander Romanjuk bezeichnete die Entstehung der Rakete als logische Folge der Fortentwicklung der einzigartigen Betriebskonstrukteure. „Dies kommt vor allem in dem Selbststeuerungskopf zum Ausdruck, aber auch in einer Reihe anderer Bauelemente.“ Auf der Messe haben insbesondere ausländische Gäste großes Interesse an dieser Rakete bezeugt. Ihren Schöpfern zufolge wird die Rakete auch zur Steigerung der Kampfeffizienz der russischen Streitkräfte beitragen.
Soldaten der russischen Armee bei Army 2021 - SNA, 1920, 28.08.2021
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