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Kalaschnikow-Waffe „der letzten Chance“ auf der Messe „Army 2021“ bei Moskau präsentiert

© SNA / Nikolaj JolkinWladimir Onokoj, der Sprecher des Konzerns, zeigt die Maschinenpistole PPK-20 mit einem umklappbaren Teleskopkolben
Wladimir Onokoj, der Sprecher des Konzerns, zeigt die Maschinenpistole PPK-20 mit einem umklappbaren Teleskopkolben - SNA, 1920, 01.09.2021
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Auf der Rüstungsmesse „Army 2021“ hat die Kalaschnikow-Gruppe wie gewöhnlich einige neu entwickelte Kampf- und Zivilwaffen vorgestellt. Für besonderes Aufsehen sorgte die Maschinenpistole PPK-20, sozusagen die Waffe der letzten Chance, mit der man russische Militärflieger ausrüsten will, um ihr Leben bei einer Notlandung im Feindgebiet zu retten.
„Wir alle können uns an das tragische Ereignis von 2015 gut erinnern“, sagte im SNA-Interview Wladimir Onokoj, der Sprecher des Konzerns, als der in Syrien abgeschossene Su-25-Kampfflugzeugpilot Major Roman Filipow sich gegen die Terroristen wehrte und fiel. Die Kalaschnikow-Gruppe beschloss, eine bequeme kompakte Faustwaffe für Flieger zu gestalten. Dank ihrer bescheidenen Länge von nur 41 cm kann die Maschinenpistole leicht im Schleudersitz verstaut werden, sodass der Pilot auch nach der Landung von ihr Gebrauch machen kann. Wir haben unser Bestes geleistet, um die Abmessungen unserer PPK-20 möglichst klein zu halten.“
So stehe bei jedem Kalaschnikow-Sturmgewehr der Verschlussgriff rechts immer etwas ab, so der Waffenexperte. „Wir haben beschlossen, auch die Schulterstütze rechts unter den Verschlussgriff einzuklappen, um die Breite nicht zu vergrößern. Selbst solche Kleinigkeiten sind von Bedeutung.“
„Es wäre aber unwirtschaftlich, eine neue Maschinenpistole ausschließlich für Flieger zu entwickeln“, sagt Onokoj weiter, „weil Flieger in jeder Armee der Welt nicht sehr zahlreich sind. Hier aber wurde eine Vielzahl an interessanten Bauelementen eingesetzt, die auch in Spezialtruppen begehrt sind, aber auch in der Polizei und bei Sicherheitskräften. Unter den Bauelementen ist auch ein umklappbarer Teleskopkolben mit sechs Positionen, der sich verlängern lässt, sodass jedermann ihn sich anpassen kann.“
„Außerdem verfügt die neue Maschinenpistole über einen Sicherungs- und Feuerwahlhebel auf beiden Gehäuseseiten, welcher mit dem Daumen bedient werden kann, ohne dass der Pistolengriff losgelassen werden muss“, erläutert der Experte weiter. „Dies ist vor allem für Piloten wichtig, da eine gewisse Übung dazu gehört, das Kalaschnikow-Sturmgewehr schnell zu entsichern. Bei den letzten Generationen unseres Gewehrs haben wir eine extra Sicherungsstütze verwendet, die das erleichtert. Hier geht es aber noch leichter: Die Waffe wird mit dem rechten Daumen maximal schnell entsichert. Wir wurden schon seit langem um eine solche Art Sicherungshebel gebeten. Nun ist sie da.“
Es gebe auch alle notwendigen Schienen zur Befestigung von Laserpointern, taktischem Licht, Reflexvisieren“, so Onokoj. „An diesen kleinen Öffnungen da befestigt die konkrete Militäreinheit bzw. der einzelne Soldat das erforderliche Zubehör. Über diese Aussparungen wird das Laufinnere gut gelüftet. Was das Zubehör angeht, sind es in der Regel der vordere Griff und das taktische Licht, das in erster Linie die Polizeieinheiten benötigen, um das Ziel auszumachen.“
© SNA / Nikolaj JolkinDie erste Smartwaffe Kalaschnikow MP-155 Ultima vom Kaliber 12 für Hipster mit digitalen Funktionen: einer hochauflösenden Videokamera, einem digitalen Bildschirm, einem Kollimatorvisier, verfügt über einen integrierten Computer, mit dem man Fehler beim Schießen erkennen kann, einen eingebauten Kompass und ein GPS-Modul sowie ist smartphonekompatibel.
Die erste Smartwaffe Kalaschnikow MP-155 Ultima vom Kaliber 12 für Hipster mit digitalen Funktionen: einer hochauflösenden Videokamera, einem digitalen Bildschirm, einem Kollimatorvisier, verfügt über einen integrierten Computer, mit dem man Fehler beim Schießen erkennen kann, einen eingebauten Kompass und ein GPS-Modul sowie ist smartphonekompatibel. - SNA
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Die erste Smartwaffe Kalaschnikow MP-155 Ultima vom Kaliber 12 für Hipster mit digitalen Funktionen: einer hochauflösenden Videokamera, einem digitalen Bildschirm, einem Kollimatorvisier, verfügt über einen integrierten Computer, mit dem man Fehler beim Schießen erkennen kann, einen eingebauten Kompass und ein GPS-Modul sowie ist smartphonekompatibel.
© SNA / Nikolaj JolkinTraumatische Pistole PLC-T von Kalaschnikow, die zivile Version der Makarov-Pistole ersetzen wird und deren Kampfversion vom russischen Innenministerium übernommen wurde.
Traumatische Pistole PLC-T von Kalaschnikow, die zivile Version der Makarov-Pistole ersetzen wird und deren Kampfversion vom russischen Innenministerium übernommen wurde. - SNA
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Traumatische Pistole PLC-T von Kalaschnikow, die zivile Version der Makarov-Pistole ersetzen wird und deren Kampfversion vom russischen Innenministerium übernommen wurde.
© SNA / Nikolaj JolkinDer gedoppelte Sicherungs- und Feuerwahlhebel auf der anderen Gehäuseseite von PPK-20
Der gedoppelte Sicherungs- und Feuerwahlhebel auf der anderen Gehäuseseite von PPK-20 - SNA
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Der gedoppelte Sicherungs- und Feuerwahlhebel auf der anderen Gehäuseseite von PPK-20
© SNA / Nikolaj JolkinDer bewährte Sturmgewehr AK-12 (Version für Sondereinheiten)
Der bewährte Sturmgewehr AK-12 (Version für Sondereinheiten) - SNA
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Der bewährte Sturmgewehr AK-12 (Version für Sondereinheiten)
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Die erste Smartwaffe Kalaschnikow MP-155 Ultima vom Kaliber 12 für Hipster mit digitalen Funktionen: einer hochauflösenden Videokamera, einem digitalen Bildschirm, einem Kollimatorvisier, verfügt über einen integrierten Computer, mit dem man Fehler beim Schießen erkennen kann, einen eingebauten Kompass und ein GPS-Modul sowie ist smartphonekompatibel.
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Traumatische Pistole PLC-T von Kalaschnikow, die zivile Version der Makarov-Pistole ersetzen wird und deren Kampfversion vom russischen Innenministerium übernommen wurde.
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Der gedoppelte Sicherungs- und Feuerwahlhebel auf der anderen Gehäuseseite von PPK-20
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Der bewährte Sturmgewehr AK-12 (Version für Sondereinheiten)
Der Waffenexperte fügt hinzu: „Es ist zu berücksichtigen, dass man etwa während eines Anti-Terror-Einsatzes zur Befreiung von Geiseln nicht herumschießen darf. Deshalb beleuchtet der Kämpfer zunächst das Ziel mit einer Lampe, auch wenn er sich dadurch einiger Gefahr aussetzt, um sich zu vergewissern, dass es ein Übeltäter oder Terrorist ist, und eröffnet erst dann das Feuer. So ist es essenziell, an der Waffe eine Leuchte anzubringen. Auch ist ein Einsatz in der Dunkelheit nur möglich, wenn die Waffe mit einem Infrarot-Laserpointer versehen ist. Heutzutage ist eine Waffe, an der diese Geräte nicht montiert werden können, im Nachtkampf nutzlos. Hier aber haben wir alle diese Möglichkeiten vorgesehen. Dabei ist ein universelles Modell entstanden, das sich sowohl für Flieger als auch für Sondereinheiten eignet.“
Das schmale Magazin sei damit zu erklären, „dass die PPK-20 die weltweit beliebtesten Pistolenpatronen im Kaliber 9x19 mm verwendet, was das Gewicht der Waffe stark reduziert. So brauchen wir auch einem ausländischen Abnehmer unsere Munition nicht aufzubinden. Der Besteller kann das verwenden, was er schon hat, wobei wir gegebenenfalls auch die Munition 7H21 sowie Panzerpatronen liefern können, mit denen leichte Schutzwesten, von denen Verbrecher eventuell Gebrauch machen, effizient durchschossen werden. Das Magazin fasst 30 Patronen. Wie die übrigen modernen Kalaschnikow-Versionen sind bei dieser die beiden Magazine durch eine Vorrichtung miteinander verbunden, die für eine schnelle Nachladung der Maschinenpistole sorgt.“

Das bewährte Sturmgewehr AK-12 jetzt auch für Spezialeinheiten

Als ein weiteres Novum dieses Jahres im Bereich der militärischen Kleinwaffen präsentiert der Experte die Version des Sturmgewehrs AK-12 für Spezialeinheiten. „AK-12 wurde an sich Ende 2018 für den Truppengebrauch empfohlen. Nach einer kurzen Zeit sind inzwischen gut 100.000 Stück an die russischen Streitkräfte geliefert worden. Also ist es eine wirklich allgemein gebräuchliche Waffe geworden. Es ist nicht nur bei Paraden oder Vorführungen zu sehen, sondern in den Händen einfacher Soldaten in ganz Russland.“
„Allerdings möchten wir mit diesem Sturmgewehr auch die Spezialeinheiten bewaffnen, die das unkonventionelle Zubehör verwenden, das ich schon erwähnt habe“, erklärt Onokoj. „Extra für sie wurde auch eine neue Version des Sturmgewehrs AK-12 entwickelt. Seinen Kolben haben wir mit einem speziellen „Flügel“ versehen, wie beim Scharfschützengewehr, um die Nutzung von Fernrohraufsätzen zu erleichtern.“
Messe „Army 2021“ - SNA, 1920, 26.08.2021
Womit russische Truppen in der Arktis bewaffnet sind, zeigt die Messe „Army 2021“
Hier sei, wie bei der PPK-20, ein beiderseitiger Sicherungshebel angebracht, ergänzt der Experte. „Ferner wurde der sogenannte Handschutz überarbeitet. Jetzt können daran alle neuesten Nachtkampfmodule befestigt werden. Zwar gehören diese Geräte noch nicht zur Standardausrüstung, aber wir wollten dieses Moment vorwegnehmen. Zum Zeitpunkt ihrer Freigabe werden wir über alle erforderlichen Elemente verfügen, mit denen sie befestigt und effizient eingesetzt werden können.“
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