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Knapp ein Drittel aller Baumarten vom Aussterben bedroht – Studie

© PixabayEin Baum (Symbolbild)
Ein Baum (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.09.2021
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Die internationale Organisation für den Erhalt botanischer Gärten BGCI kommt in einer Untersuchung der weltweiten Waldbestände zu dem Schluss, dass ein Drittel aller Baumarten auf der Erde vom Aussterben bedroht ist. Die häufigsten Risikofaktoren sind laut BGCI die Landwirtschaft sowie der Klimawandel. Dennoch gibt es Anlass zu Hoffnung.
Die BGCI hat nach eigenen Angaben im Verlauf der letzten fünf Jahre eine Studie durchgeführt, um das Ausmaß der Gefährdung der Waldbäume weltweit zu ermitteln. Insgesamt seien knapp 58.500 Baumspezies untersucht worden, heißt es in einer Mitteilung auf der Website der Organisation. „Nun wissen wir, dass 30 Prozent aller Baumarten vom Aussterben bedroht sind. Mindestens 142 Baumarten sind bereits als in freier Natur ausgestorben registriert“, teilt BGCI in ihrer Studie mit.
Die meisten Spezies sind demnach in den tropischen und subtropischen Ländern gefährdet, etwa in Indonesien, Brasilien, Venezuela oder China. Die häufigsten Ursachen für das Aussterben der Bäume sind Rodung und Landwirtschaft, Tierhaltung und Ausbreitung von Schädlingen sowie Waldbrände. Auch der Klimawandel zählt zu den Negativfaktoren. Seine Auswirkungen auf die Bäume sind laut BGCI „deutlich messbar“.
Zugleich äußert die Organisation in ihrem Bericht auch Hoffnung für die Zukunft. Weltweit würden immer mehr Anstrengungen zum Erhalt der Wälder unternommen, und diese Anstrengungen würden fruchten. Mindestens 64 Prozent aller Baumarten seien in Naturschutzgebieten zu finden, weitere 30 Prozent würden in botanischen Gärten erhalten.
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