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Maas rechnet „in Kürze“ mit Taliban-Regierung in Afghanistan

© AP Photo / Anjum NaveedBundesaußenminister Heiko Maas besucht Pakistan
Bundesaußenminister Heiko Maas besucht Pakistan - SNA, 1920, 31.08.2021
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Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) geht davon aus, dass die militant-islamistischen Taliban* „in Kürze“ eine neue afghanische Regierung vorstellen werden. Dies meldet die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag.
Zuvor hatten die Taliban zugesagt, die Ausreise von Ausländern und einheimischen Bürgern zu gewähren, die das Land verlassen wollen. „Ob man sich darauf verlassen kann, wird man glaube ich erst in den kommenden Tagen und auch Wochen sehen“, äußerte Maas.
Nach dem Abzug der US-Truppen aus Afghanistan sind westliche Staaten auf die Kooperation mit den Taliban angewiesen, um eigene Staatsbürger und schutzsuchende Afghanen außer Landes zu bringen.
Maas reist derzeit durch Afghanistans Nachbarländer wie Usbekistan und Pakistan, um die Aufnahme afghanischer Schutzsuchender zu besprechen.
Deutschland will noch mehr als 40.000 Menschen bei der Ausreise aus Afghanistan unterstützen – auf dem Landweg über die Nachbarländer oder auf dem direkten Luftweg vom Flughafen Kabul. Maas hofft darauf, dass der Flughafen „in einem überschaubaren Zeitraum“ wieder betriebsfähig ist und von dort Charterflüge starten können.
Nach Angaben des Auswärtigen Amtes hat Deutschland seit dem 16. August über 5300 Personen aus Kabul ausgeflogen, darunter über 530 deutsche Staatsangehörige sowie circa 4400 Afghaninnen und Afghanen, davon knapp 50 Prozent afghanische Frauen. Zudem seien über 360 Staatsangehörige aus EU- und weiteren Drittstaaten mit deutschen Maschinen evakuiert worden; andere Partner hätten wiederum Dutzende Deutsche ausfliegen können.
Taliban-Kämper vor dem Internationalen Flughafen in Kabul  - SNA, 1920, 31.08.2021
Afghanistan
Hunderte Briten aus Afghanistan noch nicht ausgeflogen – Außenminister
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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