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„Das Theater muss beendet werden“: Bartsch fordert Merkels Eingriff in GDL-Tarifkonflikt mit Bahn

© REUTERS / FABIAN BIMMERLokomotiven wegen des jüngsten GDL-Streiks am 24.08.2021
Lokomotiven wegen des  jüngsten  GDL-Streiks am 24.08.2021 - SNA, 1920, 31.08.2021
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Angesichts des angekündigten fünftägigen Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Personenverkehr der Deutschen Bahn hat der Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch einen Eingriff seitens der Bundeskanzlerin Angela Merkel gefordert.
„Ein dritter Streik wäre komplett unzumutbar“, sagte er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Der Ball liege jetzt bei der Bundesregierung. „Die Bundeskanzlerin muss den Streik verhindern und den Bahnkonzern anweisen, die Forderungen zu erfüllen“, so Bartsch.
Die Deutsche Bahn ist ein bundeseigenes Unternehmen. Bartsch sagte, die Bürger hätten ein Recht auf einen funktionierenden Staat. „Allein schon aus Pandemiegründen muss dieses Theater beendet werden. Die GDL-Forderungen sind berechtigt und bezahlbar.“
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte am Montag den dritten Streik innerhalb weniger Wochen angekündigt. Erst am vergangenen Mittwoch hatte die zweite Streikphase geendet.
Im Personenverkehr soll der Arbeitskampf um zwei Uhr am 2. September beginnen und bis zwei Uhr am 7. September dauern. Im Güterverkehr werden die Mitglieder um 17 Uhr am 1. September die Arbeit niederlegen.
Passagiere (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.08.2021
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Der Streik ist auf den Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn zurückzuführen. In einer Mitteilung zum angekündigten Streik verwies die GDL darauf, dass Wettbewerbsunternehmen wie Transdev, Netinera und Go-Ahead in jüngster Zeit Tarifverträge mit der GDL abgeschlossen hatten. „Obwohl ebenfalls von der Corona-Pandemie betroffen, waren für diese Eisenbahnverkehrsunternehmen 1,4 Prozent Entgelterhöhung 2021 und 600 Euro Corona-Prämie sowie 1,8 Prozent Entgelterhöhung 2022 bei einer Laufzeit von 28 Monaten für alle Berufe im Eisenbahnsystem kein Abschlusshindernis“, hieß es in der Mitteilung. Daran sollte sich die DB ein Beispiel nehmen, sagte der GDL-Bundesvorsitzende, Claus Weselsky.
GDL-Streik: Geänderter Fahrplan - SNA, 1920, 23.08.2021
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Der Fahrgastverband Pro Bahn forderte die Beteiligten des Tarifkonflikts zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf.
„Viele Fahrgäste sind mit ihrer Geduld am Ende“, zitierte die DPA dessen stellvertretenden Bundesvorsitzenden Lukas Iffländer. „Gerade jetzt, wo viele nach längerer pandemiebedingter Unterbrechung wieder zur Bahn zurückfinden wollen, erzeugt die Auseinandersetzung bei vielen nur noch Unverständnis.“
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