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Auch Ungetestete zur Bundestagswahl zugelassen: Bundeswahlleiter verzichtet auf 3G-Regel

© REUTERS / FABIAN BIMMEREin Wahlplakat der Grünen mit der Aufforderung zur Briefwahl in Hannover.
Ein  Wahlplakat der Grünen mit der Aufforderung zur Briefwahl in Hannover. - SNA, 1920, 31.08.2021
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Angesichts der bei öffentlichen Veranstaltungen weit verbreiteten 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) wurde spekuliert, ob auch in den Wahllokalen für Ungeimpfte eine Testpflicht gelten würde. Das hat der Bundeswahlleiter aber dementiert - mit Vorbehalt.
„Nach gegenwärtigem Stand“, heißt es in einer Mitteilung auf Twitter, werde die 3G-Regel in Wahllokalen nicht gelten. „D. h., auch ungeimpfte und ungetestete Personen können im Wahllokal wählen. Es kann je nach Land eine Maskenpflicht gelten.“ Zudem hat der Bundeswahlleiter auf die Möglichkeit der Briefwahl verwiesen.
Gerade die Briefwahl ist 2021 nach Berechnungen in einzelnen Städten so populär wie noch nie. Allein in Frankfurt am Main hat laut der „FAZ“ ein Viertel aller Wahlberechtigten bereits die Briefwahlunterlagen bestellt.

2G nach Hamburg-Modell breit diskutiert

Was die 3G-Regel angeht, so wird sie bereits an vielen Orten in Deutschland eingesetzt: in der Innengastronomie, bei körpernahen Dienstleistungen und in den Fitness-Studios oder auch bei öffentlichen Veranstaltungen an der frischen Luft. Weitere Einschränkungen für Ungeimpfte in Form der 2G-Regel werden jedoch mit Verweis auf Hamburg auch in anderen Bundesländern erörtert. In Hamburg dürfen Gastwirte und Veranstalter seit Montag selbst entscheiden, ob sie die 2G-Regel einsetzen oder nicht.
So diskutiert auch der Berliner Senat über 2G-Veranstaltungen mit bis zu 25.000 Besuchern nur für Geimpfte und Genesene. Ein entsprechender Vorschlag wurde laut Medienberichten von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in einem Entwurf der neuen Corona-Verordnung vorgelegt. Auf diesen Veranstaltungen mit 2G-Regel sollte dann auch die Pflicht zum Einhalten des Mindestabstands entfallen.
Passagiere (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.08.2021
Spahn sieht 3G-Regel in Zügen nicht kommen
Bei der Bundestagswahl am 26. September bewerben sich der CDU-Chef Armin Laschet, SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz und die grüne Parteichefin Annalena Baerbock um die Nachfolge von Angela Merkel. 47 Parteien stellen sich insgesamt zur Wahl. Unter anderem wird an diesem Tag auch die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin stattfinden.
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