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Afghanistan
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Anschlag auf Flughafen Kabul: Pentagon wusste im Voraus von Terrorattacke – Medium

© AP Photo / Manuel Balce CenetaEin US-Navy-Transportteam trägt eine Transportkiste mit den sterblichen Überresten von einem US-Soldaten, der bei dem Terroranschlag im Flughafan Kabul getötte wurde.
Ein US-Navy-Transportteam trägt eine Transportkiste mit den sterblichen Überresten von einem US-Soldaten, der  bei dem  Terroranschlag im Flughafan Kabul getötte wurde.  - SNA, 1920, 30.08.2021
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Ranghohe Pentagon-Beamte sollen von dem bevorstehenden Terroranschlag auf den Flughafen Kabul im Voraus gewusst haben. Dies berichtet die Zeitschrift „Politico“ unter Verweis auf ihr vorliegende detaillierte Aufzeichnungen von Gesprächen, die bei Besprechungen der Beamten des US-Verteidigungsministeriums geführt worden seien.
Demnach hatte bereits 24 Stunden vor dem Selbstmordattentat vor dem Internationalen Flughafen Kabul ein Online-Treffen von ranghohen US-Militärs stattgefunden, bei dem der tägliche Lagebericht des Pentagon zur sich verschlechternden Situation in Afghanistan angehört worden war.
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin habe also um 14 Uhr MESZ am Mittwoch mehr als ein Dutzend hochrangiger Pentagon-Beamter auf der ganzen Welt per Videokonferenz angewiesen, Vorbereitungen für ein unmittelbar bevorstehendes „Massenopfer-Ereignis“ zu treffen.
Bei dem Treffen habe zudem der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, General Mark Milley, über „signifikante“ Geheimdienstinformationen berichtet, die darauf hingewiesen hätten, dass die Terrorgruppe ISIS-K, ein Ableger des „Islamischen Staates“ in Afghanistan, einen „umfassenden Angriff“ plane.
Kommandeure, die sich in Kabul befunden hätten, hätten das sogenannte Abbey Gate, eines der Eingangstore zum Flughafen, an dem sich amerikanische Staatsbürger hätten versammeln sollen, als „höchstes Risiko“ eingeschätzt und ihre Pläne zum Schutz des Flughafens erläutert.
„Ich glaube nicht, dass die Leute das unglaubliche Ausmaß des Risikos am Boden begreifen“, soll Austin dabei gesagt haben.
US-Drohnenangriff auf ein „verdächtiges Fahrzeug“ in der afghanischen Hauptstadt Kabul  - SNA, 1920, 30.08.2021
Afghanistan
US-Drohnenangriff in Kabul tötet neun Mitglieder einer Familie, darunter sechs Kinder – Medien
Bei einem weiteren Telefongespräch um zehn Uhr MESZ (um 12.30 Kabuler Zeit) am Donnerstag in Kabul hätten die Kommandeure unter anderem den Plan erläutert, das Abbey Gate am Donnerstagmittag (Ortszeit) zu schließen. Die Amerikaner hätten jedoch schließlich beschlossen, das Tor etwas länger offen zu halten, um ihren britischen Verbündeten, die den Zeitrahmen ihres Abzuges vorgezogen hätten, die weitere Evakuierung ihres Personals zu ermöglichen, das im nahe gelegenen Baron Hotel untergebracht gewesen sei.
Gegen 18.00 Uhr Ortszeit, als US-Soldaten noch die Ausreisenden am Abbey Gate betreut hätten, sei es zu einem Selbstmordattentat gekommen, bei dem fast 200 Menschen, darunter 13 US-Soldaten, getötet worden seien.
Taliban-Kämpfer in Kabul - SNA, 1920, 30.08.2021
Afghanistan
Taliban verurteilen US-Drohnenschlag in Kabul als illegitim
Die zu evakuierenden britischen Staatsangehörigen seien noch nicht eingetroffen, als sich der Angriff ereignet habe, soll ein Beamter des US-Verteidigungsministeriums gegenüber Politico gesagt haben.
Die US-Streitkräfte am Flughafen Kabul seien sich „einer Vielzahl von Bedrohungen bewusst“ gewesen, hätten diese berücksichtigt und seien „äußerst wachsam“ gewesen, zitierte die Zeitschrift einen Pentagon-Beamten. „Wir haben zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um unsere Truppen und die Evakuierten zu schützen, aber keine Bemühung kann die Bedrohung durch einen entschlossenen Feind vollständig beseitigen.“
Luftstützpunkt Brize Norton: Britische Militärs kehren aus Afghanistan zurück  - SNA, 1920, 30.08.2021
Afghanistan
Britischer Ex-Kommandeur in Afghanistan warnt vor „größter Terrorgefahr seit Höhepunkt des IS“
Die Zeitschrift beruft sich dabei auf geheime Notizen von drei separaten Telefongesprächen sowie auf Interviews mit zwei Verteidigungsbeamten, die mit dem Inhalt der Gespräche vertraut sein sollen.
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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