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Maas will Afghanistan-Gespräche mit Russland und China

© AP Photo / Andrew HarnikBundesaußenminister Heiko Maas
Bundesaußenminister Heiko Maas  - SNA, 1920, 30.08.2021
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Angesichts der zugespitzten Sicherheitslage in Afghanistan hat sich Deutschlands Außenminister Heiko Maas für internationale Verhandlungen unter Beteiligung aller wichtigen Akteure ausgesprochen. Auch Russland und China müssten dabei sein, sagte der SPD-Politiker bei seinem Besuch in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Usbekistan.
Es gebe Bemühungen, „international alle wichtigen Player an einen Tisch zu bringen, und dabei wird es wichtig sein, auch Russland und China dabei zu haben“, sagte Maas laut der DPA am Montag in der usbekischen Hauptstadt Taschkent. Außerdem sei eine Afghanistan-Konferenz der Nachbarländer geplant.
Ob in Moskau und Peking die Bereitschaft zur Kooperation bestehe, werde sich bei den aktuell laufenden Gesprächen über eine Resolution des UN-Sicherheitsrats zu Afghanistan zeigen, so der deutsche Außenminister.
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Anders als die westlichen Staaten sind Russland und China auch nach der Machtübernahme der Taliban* in Afghanistan noch mit Botschaften in Kabul vertreten. Die beiden Länder gehören neben den USA, Frankreich und Großbritannien zu den fünf Vetomächten des UN-Sicherheitsrats, der das wichtigste Gremium der Vereinten Nationen ist.
Maas hatte am Sonntag eine viertägige Reise in fünf Länder angetreten, die bei den Bemühungen um die Ausreise Schutzsuchender aus Afghanistan wichtig sind. Beim Besuch in der Türkei bot er am Sonntag finanzielle und technische Hilfe beim Wiederaufbau des schwer beschädigten Flughafens der afghanischen Hauptstadt Kabul nach dem Abzug der US-Streitkräfte an.
Der deutsche Außenminister zeigte sich auch offen für den französischen Vorschlag, um den Flughafen eine Schutzzone zu bilden. Nach der jetzigen Station in Usbekistan begibt sich Maas nach Pakistan und wird dann auch Tadschikistan und Katar besuchen.
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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